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Die Mlabri, (auch Mla, Mla-Bri, Mabri, Mrabri, Yumbri, Ma Ku, Yellow Leaf, Phi Thong Luang, Geister der gelben Blätter) sind Angehörige eines bislang noch wenig erforschten Bergvolkes im Norden von Thailand. Die Bevölkerungsstärke wurde 1993 mit ca. 200 angegeben. Ein paar weitere Mlabri (700-500) leben zum größten Teil akkulturiert in Laos, woher sie vor ein paar Jahrzehnten auch nach Thailand einwanderten.

Ihr Name Geister der gelben Blätter leitet sich ab von ihrer Sitte, nur mit einem Laubblatt bekleidet zu sein. Sie sind Jäger und Sammler und leben als Nomaden in der näheren Umgegend von Nan. Die meisten Mlabri haben sich bisher allen Projekten widersetzt, sie zu einem sesshaften Leben zu veranlassen, eine Zahl von ihnen ist jedoch durch eine christliche Mission sesshaft gemacht worden.

Die Sprache der Mlabri wird der Khmu-Gruppe der Mon-Khmer-Sprachen zugerechnet. Der dänische Linguist Jørgen Rischel hat mehrere Werke über das Mlabri verfasst.

Literatur


  • Hiroki Oota et al.: Recent Origin and Cultural Reversion of a Hunter-Gatherer Group. In: PLoS biology, März 2005, Band 3, Nr. 3.
  • Jørgen Rischel: Minor Mlabri. A Hunter-Gatherer Language of Northern Indochina, 1995, ISBN 8772892943

Weblinks


  • http://www.thailine.com/thailand/hilltrib/mlabri-d.htm
  • http://www.abenteuerreisen.de/rp/th/wg_th_n__rp00__01.htm
  • http://www.geo.de/GEO/kultur_gesellschaft/gesellschaft/2005_06_GEOskop_anthropologie/?linkref=geode_teaser_toc_text&SDSID=
  • Jørgen Rischel: In what sense is Mlabri a West Khmuic language?

Thailand

Mlabri

 

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