| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen_Mittersill.jpg | Location of Mittersill (Austria, Salzburg).png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten der Marktgemeinde Mittersill | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Salzburg (Österreich) | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Zell am See (ZE) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 132,03 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 5.584 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 790 m ü.Adria | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 5730 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 65 62 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 50613 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung | 8 Katastralgemeinden | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindeamt: | Marktplatz 1 5730 Mittersill | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.mittersill.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@mittersill.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Dr. Wolfgang VIERTLER | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindevertretung: | 16 Mitglieder: 7 SPÖ, 5 ÖVP, 3 FPÖ, 1 BLM | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindevorstehung: | 9 Mitglieder: 4 SPÖ, 3 ÖVP, 1FPÖ | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Pinzgau-Zufahrt,gisRit.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Marktgemeinde Mittersill liegt am Oberlauf der Salzach, im westlichen Teil des Bundeslandes Salzburg. Sie ist mit 6000 Einwohnern der Hauptort im Oberpinzgau.
Hier kreuzen sich zwei alte und bis heute wichtige Verkehrsrouten: jene durch das breite Salzachtal mit der Nord-Süd-Verbindung über den nahen Pass Thurn und den Felbertauern.
Als Verkehrsknoten gewann Mittersill im 14. Jahrhundert weitere Bedeutung, als die Pferde- und Maultiertransporte mit Salz, Eisen oder Kupfer über den Felbertauern (2480m) nach Südtirol und Friaul zunahmen. Von dort wurden Weine, Früchte, Samt und Seide geliefert. Heute hat der Felbertauerntunnel den Pass für Warentransporte ersetzt, nicht aber für die vielen Wanderer und Bergsteiger, die durch das Felbertal in die Bergwelt der Venedigergruppe aufsteigen.
Während des Zweiten Weltkrieges befand sich im Schloss Mittersill ein Konzentrationslager, das dem KZ Mauthausen zugeordnet war.
1939 wurde in Mittersil eine Heeresschule für den Seilbahnbau ins Leben gerufen. 1943 begann man mit dem Bau einer Seilbahn über den Gebirgskamm. Zu dieser Seilbahn, die den Materialtransport dienen sllte, gehörten auch eine 80 Meter hohe Seilbahnstütze aus Holz und eine genau so hohe Seilbahnstütze aus Stahl. Erstere dürfte die höchste je aus Holz gebaute Seilbahnstütze der Welt gewesen sein. Wegen des Kiegsendes konnte die Seilbahn nicht mehr fertiggestellt werden.
Im Kataster setzt sich die Gemeinde aus den Katastralgemeinden Felben, Felberthal, Jochberg, Markt Mittersill, Mittersill Schloß, Paßthurn, Schattberg und Spielbichl zusammen.
Das reichhaltige Heimatmuseum ist im 900 Jahre alten Felberturm im Ortsteil Felben untergebracht. Seine Sammlungen umfassen neben der Geschichte von Ort und Region auch die Geologie und den Alpinismus, dabei wird aber nirgends auf das Forschungszentrum der SS und das Konzentrationslager aufmerksam gemacht.
Im Vorort Felben kann man auch die spätgotische Filialkirche St. Nikolaus aus dem 15. Jahrhundert bewundern, die innen mit prächtigem frühem Barock und Rokoko ausgestattet ist.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der historische Ortskern und die Gedächtnis- und Grabstätte Anton von Weberns, der in Mittersill seinen tragischen Tod fand.
Zur Entspannung laden u.a. ein: das große Erlebnisfreibad, acht Tennisplätze und einige Sporthallen, Bowling, 18-Loch Golfplatz und Fitnessparcours. Ferner werden diverse Hobbykurse, Jagd und Schießsport, Drachenflug, Paragleiten und geführte Bergwanderungen angeboten, im Winter neben der Schischaukel und Kursen auch Rodeln etc., Pferdeschlitten- und Kutschen, und vorher der „Bauernherbst“ und die Mittersiller Gesundheitstage im September.
Ein provisorisch oberhalb von Mittersill an der Rettenbachstraße errichteter Hochwasserdamm konnte am 11. Juli 2005, gegen 21:30 Uhr, die aufgenommenen Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Am 12. Juli, gegen 01:30 Uhr, wurde das Ortsgebiet von Mittersill durch die aus Rettenbach nachkommenden Wassermassen zur Gänze überschwemmt. Der Mittersiller Marktplatz stand ca 1,5 Meter unter Wasser. Nach dem Sinken der Flut musste festgestellt werden, dass die Schäden mit 100 Millionen Euro fast zehn Mal höher als zunächst vermutet waren.
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