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Mitanni war der bedeutendste hurritische Staat der Geschichte. Im 15. und frühen 14. Jahrhundert v. Chr. umfasste er den Norden Mesopotamiens und Syriens. Von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zu seinem Ende in der Mitte des 13. Jahrhunderts handelte es sich nur noch um einen Kleinstaat im Gebiet der Quellflüsse des Habūr.

Name


Eigenbezeichnung Ma-i-ta-ni (Šuttarna I. und Sauštatar), später auch Mittani, Mittannu (Ungnad) und Mittanni. Die Assyrer nennen das Land Habingalbat, Hanigalbat oder Habilgalbat. Zur Neo-Assyrischen Zeit, nach Ende des Mitanni-Reiches wurde dieser Name für das Land zwischen den beiden Flüssen Chabur und Euphrat verwendet. Die Hethiter nannten das Land in akkadischen Texten Chanikalbat, in den Hieroglypheninschriften (L)Mi-ta-ni. ägyptische Bezeichnung: nhr (Naharina). In Inschriften zwischen der Zeit von Thutmosis III. und Scheschonq I. findet sich auch mìt_n, mìtn.

Geographie


Mitanni erstreckte sich zur Zeit seiner größten Ausdehnung im Norden Syriens von Nuzi (heute Kirkuk im Irak) und dem Tigris im Osten bis nach Aleppo und Mittelsyrien ("Nuhašše") im Westen. Das Zentrum lag im Chabur-Tal, mit den Hauptstädten Taite und Waššukkanna, wo Sauštatar seinen Palast hatte, deren genaue Lage bisher unbekannt ist. Im Norden grenzte es an Isuwa und Alsche.

Wirtschaft


Der fruchtbare Boden und der ausreichende Niederschlag ermöglichte sowohl Ackerbau als auch die Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen. Es herrschte dasselbe Klima wie in Assyrien. Auf bewässerten Feldern waren zwei Ernten im Jahr möglich. IN Arrapha war der Ertrag von Weizenfeldern deutlich geringer als der von Gerstenfeldern. Es gab auch nomadische Viehzüchter. Sie erhielten Getreiderationen. Der Handel wurde in Arrapha über den Palast und die Palastsklaven organisiert, es ist nicht klar, inwieweit sich das auf andere Provinzen Hanigalbats übertragen läßt.

Bevölkerung


Die Bevölkerung bestand aus Hurritern und Amoritern.

Sprache


Aus der Region sind alt-anatolische, hurritische und indogermanische Sprachzeugnisse bekannt. Die Religion des Reiches, die vor allem durch Personennamen bekannt ist, weist einige Götternamen auf, die auch aus dem vedischen (altindischen) und alt-iranischen Pantheon bekannt sind.

Quellen


Da die Hauptstädte bisher nicht ausgegraben werden konnten, stützt sich die Geschichte von Mitanni vor allem auf assyrische und hethitische Quellen. Ausserdem sind aus Nuzi (Arrapha) und Alalach private und offizielle Archive bekannt.

Geschichte


Schon aus dem späten 3. Jahrtausend v. Chr. sind uns hurritische Staatswesen bekannt. Vor allem zu nennen ist hier das Fürstentum Urkeš, das unter seinen Fürsten Atal-Šen im 22. Jahrhundert und Tiš-Atal im 21. Jahrhundert v. Chr. (nach der mittleren Chronologie) ein recht großes Gebiet umfasste. Ist für diese Zeit eine hurritische Bevölkerung vom Gebiet des Zagros bis zu den Habūr-Quellflüssen belegt, so sind für das 18. und 17. Jahrhundert schon zahlreiche hurritische Personennamen bis in das Orontesgebiet hinein nachgewiesen worden. In Mari und Babylonien verdingten sich Hurriter zu dieser Zeit vorrangig als einfache Arbeiter oder Sklaven. In Jamchad hingegen waren Hurriter schon in die oberen Gesellschaftsschichten aufgestiegen. Hurritische Fürstentümer wie Burundum und Elahut fanden sich jetzt im Norden Mesopotamiens. Als der Hethiterkönig Hattušili I. als Strafaktion gegen die expansiven Hurriter um 1560 gen Osten zog, hatte er es noch mit den hurritischen Königen von Suda und Ilanzura zu tun. Aus der Inschrift auf der Statue des Idrimi erhalten wir jedoch um 1470 erstmalig Nachricht über den Staat Hurri/Mitanni, welcher spätestens am Ende des 16. Jahrhunderts entstanden war und sich schon jetzt von Nordmesopotamien bis an das Mittelmeer erstreckte.

Der Beginn des Staates liegt völlig im Dunkeln. Mitannis Könige trugen ausschließlich nichthurritische Herrschernamen, von denen einige eindeutig als indoarisch identifiziert worden sind. Da sie zum Teil auch auf indoarische Gottheiten schworen und in Mitanni zudem indoarische Termini für das Pferdetraining verwendet wurden, ist vermutet worden, dass sich Indoarier irgendwann an die Spitze hurritischer Fürstentümer oder Stammesverbände gesetzt hatten. Einer anderen Ansicht zufolge waren (spätere) hurritische Eliten zu einem unbekannten Zeitpunkt von indoarischem Kulturgut beeinflusst worden, wofür auch sprechen würde, dass einige Mitanni-Könige vor ihrer Thronbesteigung hurritische Namen trugen. Mangels hinreichender Belege ist diese Frage derzeit leider nicht entscheidbar. Jedenfalls wurde die in Halab ansässige Dynastie (Idrimis Vorfahren) zwei oder drei Generationen vor Idrimi vertraglich an das junge Hurriterreich gebunden – eine Vorgehensweise, die ebenso im Falle Assurs und (später) Kizzuwatnas angewandt wurde und die vielleicht auch typisch für die Entstehung des Reiches gewesen war. Um 1500 wurden Idrimi und seine älteren Brüder vertrieben, offenbar weil sich Halab seinem mitannischen Oberherrn gegenüber nicht mehr willfährig verhielt. Nach mehrjähriger Flucht unterwarf sich Idrimi dem Mitanni-König Parrattarna. Um der Eide willen, die sich die beiden Herrscherfamilien einst geschworen hatten, wurde Idrimi mit der Provinz Mukiš und ihrer Hauptstadt Alalach ausgestattet, welche auch schon von seinen Vorvätern regiert worden war.

Eine knappe biographische Notiz von Idrimis älterem Zeitgenossen, dem Pharao Thutmosis I. (1504-1492), könnte auf eine erste Begegnung zwischen Ägypten und Mitanni im Zuge von Thutmosis’ Syrien-Kampagnen hindeuten. Seinem Enkel zufolge soll Thutmosis I. sogar eine Stele am Ostufer des Euphrat aufgestellt haben. Ob die vom König von Qadeš geführte syrische Koalition, die sich dem Pharao Thutmosis III. (1479-1425) bei der Schlacht von Megiddo 1456 entgegenstellte, tatsächlich (wie zuweilen behauptet) von Mitanni angestiftet wurde, ist zweifelhaft. Sicher belegt ist die Konfrontation zwischen Mitanni und Ägypten erst für 1446. Nachdem Thutmosis III. mehrere Kampagnen zur Konsolidierung seiner Stellung in Südsyrien unternommen hatte, konnte er nun weiter nordwärts ziehen. Am „Wacholderhügel“, westlich von Halab, schlug er den König von Mitanni, welcher über den Euphrat floh. Auch Thutmosis III. zog nun gen Osten, setzte mit in Gubla vorgefertigten Booten in der Nähe von Karkemiš auf die östliche Euphratseite über, pflanzte seine Siegesstele neben der seines Großvaters auf und verwüstete das Land flussabwärts bis Emar. Dass er danach auf seinem Weg nach Westen in Zentralsyrien aber noch weitere Kämpfe auszufechten hatte und auch 1445 wieder nach Syrien ziehen musste, könnte auf die keineswegs entschiedene Situation im Kampf mit Mitanni hindeuten, zumal schon 1444 im syrischen Raum erneut mitannische Truppen standen. Möglicherweise war deren Niederlage nun der Grund dafür, dass sogar das nordsyrische Alalach dem Pharao „Sklaven, Kupfer, Bauholz und süße Pflanzen“ sandte. Wie unsicher die Situation für Ägypten in dieser Region aber dennoch blieb, zeigen etwas später Aufstände im Libanon und im syrischen Küstenbereich, im Zuge deren Niederschlagung auch Soldaten aus dem mitannischen Einflussgebiet gefangen genommen wurden.

Während Ägypten in südsyrischen Städten wie Ullaza oder Gubla zeitweilig Garnisonen unterhielt, wurde Nordsyrien sicherlich niemals nachhaltig durch Ägypten kontrolliert. Wir dürfen bei der Bewertung der mitannisch-ägyptischen Auseinandersetzungen nicht außer Acht lassen, dass unser Wissen mangels Quellen aus Mitanni selbst im Wesentlichen auf der mit Sicherheit tendenziösen Annalistik ägyptischer Herrscher beruht. Mitanni hatte in der Mitte des 15. Jahrhunderts offenbar den gesamten nördlichen Bogen entlang des Fruchtbaren Halbmondes von Arrapcha am Unteren Zāb im Osten bis in die nördliche Levanteregion im Westen an sich gebunden. Auch die nordsyrische Küstenstadt Ugarit war vorübergehend mitannisch, wurde aber meistenteils von Ägypten kontrolliert. Der Einfluss Ägyptens reichte allerdings aufgrund des Einsatzes seiner Flotte in der Küstenregion weiter nach Norden als im Landesinneren. Im Norden Mesopotamiens waren die hurritischen Länder Išuwa und Alše im Quellgebiet des Tigris zeitweilig in mitannischer Hand. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts löste sich Kizzuwatna vom Hethiterreich und verband sich mit Mitanni. Aber schon im selben Zeitraum wurde der Ehrgeiz der künftigen Erben des Mitanni-Reiches spürbar. Zum einen bot sich das Hethiterreich dem Pharao mittels Geschenken als Koalitionär an und war vorübergehend in der Lage, Halab an sich zu binden. Zum anderen machte sich das Mitanni untertänige Assur selbständig und erneuerte seine Verbindungen mit Babylon, was eine Wiedereinnahme und Plünderung der Stadt durch den Mitanni-König Šauštatar nach sich zog.

Thutmosis’ III. Sohn Amenophis II. (1427-1401) sah sich zu Beginn seiner Regierung noch zu mehreren Expeditionen nach Syrien genötigt. Es ist jedoch ein Zeichen der Ausgeglichenheit des Kräfteverhältnisses zwischen Mitanni und Ägypten, dass er später mit dem Hurriterstaat diplomatische Beziehungen aufnahm, die zunächst zwar noch von Waffengeklirr begleitet waren, allmählich aber doch zu einer dauerhaften Aussöhnung führten. Amenophis’ Sohn, Enkel und Urenkel nahmen mitannische Prinzessinnen in ihre Harems auf. Ein besonderer Verbundenheitsbeweis war die zweimalige Versendung der heilkräftigen Šawuška-Statue von Ninive durch die Mitanni-Könige Šuttarna II. und Tušratta an ihren kranken „Bruder“ Amenophis III. (1391-1353). In Amarna sind viele Zeugnisse eines regen Austausches von Briefen und Geschenken zwischen Theben und Waššukanni geborgen worden. So schreibt Tušratta: „Wir sind einander einig, und das hurritische Land und das ägyptische Land sind wie ein einziges Land einig. Ich bin wie der Herr des ägyptischen Landes, und mein Bruder ist wie der Herr des hurritischen Landes.“ In diesen Worten schwingt aber auch schon Tušrattas Wunsch mit, sich zur Bewältigung neuer Probleme an die Stärke des Pharao anzulehnen.

Bis in die ersten beiden Jahrzehnte des 14. Jahrhunderts war Mitanni ein recht stabiler Machtfaktor im Vorderen Orient. Nach dem Tode Šuttarnas II. entbrannte jedoch zwischen dessen Söhnen ein Kampf um den Thron: Tušratta ermordete den Thronfolger Artašumara und riss die Herrschaft an sich, während ein weiterer Prätendent, Artatama II., sowohl im Hethiterreich als auch in Assur um Unterstützung seiner Ansprüche warb. Die deswegen zu befürchtende Unzuverlässigkeit Mitannis wird wohl Šunaššura von Kizzuwatna veranlasst haben, sich unter Berufung auf ein altes Abkommen dem Mitanni-Reich ab- und dem Hethiterreich zuzuwenden. Jedenfalls fand der flüchtige Artatama II. am Hofe des zu dieser Zeit noch recht unbedeutenden Assur Gehör. Artatama II. und seinem Sohn Šuttarna III. mangelte es offenbar fast gänzlich an einer eigenen Hausmacht. Sie erkauften sich die Unterstützung Assurs unter anderem durch die Auslieferung von Mitannis königlichem Schatz an die Stadt am Tigris. Der Feldzug, den Aššur-Uballit I. von Assur um 1340 zur Durchsetzung der Thronansprüche Artatamas II. und Šuttarnas III. bis in die nördliche Euphratregion unternahm, gilt gemeinhin als die Geburtstunde des mittelassyrischen Reiches. Die darauf folgende die Kampagne des Hethiterkönigs Šuppiluliuma I. zur Unterstützung Šattiwazas, des Sohnes von Artatamas Gegenspieler Tušratta, wird hingegen als der Beginn des Hethitischen Großreiches betrachtet. Das ehemalige Reich Mitanni zerfiel somit in das Kernland des Mittelassyrischen Reiches, einige neu entstandene hethitische Provinzen westlich des Balīh sowie – dazwischen gelegen – das Königreich, das von den Hethitern Mitanna genannt wurde. Šattiwaza, Nachfahre der Mitanni-Herrscher, nun aber erster König des Kleinstaates Mitanna, musste die Suzeränität des Hethiterkönigs anerkennen und obwohl Šuppiluliuma I. noch verkündete, „das tote Land wiederherstellen“ zu wollen, ist die nun folgende Geschichte gekennzeichnet vom Ringen der beiden neuen Großmächte um eine kleine Provinz, die bei den Hethitern Mitanna und bei den Assyrern Hanigalbat hieß. Sie wurde unter Salmanassar I. (1273-1244) endgültig in das assyrische Reich eingegliedert.

Könige von Mitanni


Kultur


Die Mitanni waren berühmt für ihre Pferdezucht (Anweisung des Kikkuli zur Pferdezucht) und den erfolgreichen militärischen Einsatz von Streitwagen.

Verwaltung


Die einzelnen Städte wurden gewöhnlich von Verwandten des Königs verwaltet, daneben gab es aber auch eine Versammlung der Ältesten (Senat). Der Palast sowie die großen Tempel besassen eigenes Land, Viehherden und Obstgärten. Das Land wurde von abhängigen Bauern, taluhi, bearbeitet. Ausserdem mussten auch freie Bauern einen Teil ihrer Arbeitskraft in den Dienst des Palastes stellen (ILKU). Der Palastwirtschaft stand der ŠAKIN BITI vor. Den Marijanni (rākib narkabti) , den Streitwagenfahrern, wurde Land zugewiesen, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten und das sie oft mit Hilfe von Sklaven bebauten. Der Titel Marijannu wurde teilweise erblich, Texte aus Alalaḫ erwähnen Marijanni-na, die keine Streitwagen besitzen, im Arrapha verloren diese aber ihr Land, wenn sie keine Streitwagen stellen konnten. Vom König zugeteiltes Land ("Kronland") konnte nur vererbt, aber nicht verkauft werden, in Arrapha umging man diese Regel aber oft durch Adoption. Einige Marijanni-na wurden so zu Großgrundbesitzern. Die Bauern und Handwerker waren in Familien (BITU) organisiert, die sowohl wirtschaftliche wie religiöse Einheiten waren.

Religion


König Tušratta nennt in seinen Briefen an den ägyptischen Pharao regelmässig die Gottheiten Tešub, den Wettergott, Šauška/Inanna, deren Götterbild er dem kranken Pharao sendet, Šimigi, Sonnengott, und Eyašarri, der identisch ist mit dem akkadischen Gott Ea. Im Vertrag seines Sohnes Šatiwaza werden neben hurritischen und akkadischen Gottheiten auch die Götter dmi-it-ra-aš, da-ru-na/ú-ru-ua-na, din-da-ra und dna-ša-at-ti-ia-an-na genannt, die von Georges Dumézil mit den rigvedischen Mitrā, Indrah, Varun̩ā und Nāsatyā gleichgesetzt wurden. Somit kann das Pantheon der Mitanni als hurritisch betrachtet werden. Ob die nur einmal erwähnten "indischen" Götter auch eine private Verehrung erfuhren, kann bezweifelt werden.

Glyptik


Von Sauštatar (um 1450) ist das königliche Siegel bekannt. Es zeigt einen geflügelten Genius mit einfacher Hörnerkrone, der zwei Löwen an den Hinterbeinen hochhält, im Hintergrund weitere tierbezwingende Figuren, u.a. eine Frau mit einer Schlange. Am oberen Rand sitzen zwei Löwen mit erhobener Tatze und einem Vogel auf dem Rücken unter einem Lebensbaum, der von einem Stern gekrönt wird. Ein Siegelabdruck aus dem Amarna-Archiv ist in Register gegliedert und gehört vermutlich zu Tušratta. Es zeigt u.a. eine Adorationszene sowie einen geflügelten Genius mit verschlungenen Beinen.

Literatur


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  • Amir Harrak, "Assyria and Hanilgalbat. A historical reconstruction of the bilateral relations from the middle of the 14th to the end of the 12 centuries BC." Studien zur Orientalistik. Georg Olms, Hildesheim, 1987, ISBN 3487079488.
  • C. Kühne, "Politische Szenerie und internationale Beziehungen Vorderasiens um die Mitte des 2. Jahrtausends vor Chr. (zugleich ein Konzept der Kurzchronologie). Mit einer Zeittafel." In: Hans-Jörg Nissen/Johannes Renger (eds.), Mesopotamien und seine Nachbarn. Politische und kulturelle Wechselbeziehungen im Alten Orient vom 4. bis 1. Jahrtausend v. Chr. Berliner Beiträge zum Vorderen Orient 1. Reimer, Berlin, 1982, ISBN 3496007109, 203-264.
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  • Weidner, "Assyrien und Hanilgalbat". Ugaritica 6 (1969)
  • G. Wilhelm, Notes in the Mittani Letter. Nuzi 9, 1998, 181 ff.
  • Yak Yakar, Ethnoarchaeology of Anatolia : rural socio-economy in the Bronze and Iron Ages (Jerusalem).

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