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Millard Fillmore (* 7. Januar 1800 im Cayuga County, New York; † 8. März 1874 in Buffalo, N.Y.) war 13. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von 10. Juli 1850 bis 4. März 1853. Millard Fillmore.jpg Er führte nach dem Tod von Zachary Taylor, dessen Vizepräsident er gewesen war, seine Amtszeit weiter. Anders als zuvor bei John Tyler, der diesen Präzedenzfall gesetzt hatte, gab es für ihn keine Probleme mehr, als vollwertiger Präsident anerkannt zu werden.

Seine Präsidentschaft ist vor allem mit zwei Ereignissen verknüpft: erstens mit der Expedition von Matthew C. Perry, die 1852 von ihm losgesandt wurde und 1854 (also nach seiner Amtszeit) die Öffnung Japans erzwingen konnte, und zweitens mit dem Kompromiss von 1850.

Der Kompromiss von 1850 war als Mittel gedacht gewesen, das Auseinanderfallen der Union zu verhindern. Nach dem Frieden von Guadelupe Hidalgo waren den USA riesige Gebiete im Westen zugefallen und es war die Frage, wie sie organisiert werden sollten - mit oder ohne Sklaverei. Da währenddessen der Goldrausch in Kalifornien eingesetzt hatte und die Bevölkerung in Massen dorthin strömte, konnte dieses Gebiet schon am 9. September 1850 als Staat in die Union aufgenommen werden - auf Wunsch der Bevölkerung sklavenfrei.

Den Südstaaten war so der Weg zum Pazifik abgeschnitten, daher ließen die Nordstaaten zu, dass der Rest des ehemals mexikanischen Gebiets die Sklaverei erlaubte. Ausgehandelt wurde der Kompromiss vom Great Compromiser Henry Clay. Durch den Kompromiss konnte der Ausbruch des Sezessionskrieges noch elf Jahre hinausgeschoben werden.

1856 bewarb er sich nochmals um die Präsidentschaft für die American Party, eine rechte Splittergruppe, wurde aber nur abgeschlagener Dritter.

Fillmore war der erste Gesundheitsfanatiker im Amt des US-Präsidenten und tatsächlich auch der erste, von dem keine Krankheiten überliefert sind. Er trank keinen Alkohol, rauchte keinen Tabak und hielt sich auch sonst von allen ihm bekannten Gesundheitsrisiken fern.

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