Militärbasen im Ausland sind militärische Stützpunkte eines Staates außerhalb seines Hoheitsgebietes, also in fremden Staaten.
Meist wird das Gebiet für viele Jahre verpachtet oder anders vertraglich überlassen. Der Staat, der so eine Militärbasis im Ausland unterhält, tut dies meist aus geopolitischen Gründen, wie zum Beispiel die Möglichkeit zum Angriff beziehungsweise zur Verteidigung in dieser Region. Eine weitere Grundlage für den Unterhalt von Militärbasen im Ausland sind Aufträge internationaler Organisationen wie der UNO.
Anmerkung: Die folgende Aufzählung macht keinen Unterschied zwischen UNO-Aufträgen und Militärbasen im vertraglichem Sinn.
Deutschland
Militärbasen Polens
- Irak (Landesmitte): drei Militärsektoren mit 2.000 Mann
Armenien
Georgien
Kasachstan
Kirgisien
Kuba
Moldawien
Tadschikistan
Ukraine
Weißrussland
Militärbasen der UNO (Auswahl, Standorte mit deutscher Beteiligung)
Bosnien-Herzegowina
- Sarajevo (Rajlovac) "Camp Capitaine Carreau" (französische Benennung) beziehungsweise "Feldlager Rajlovac" (deutsche Benennung)
- Mostar "Feldlager Mostar Ortijes"
Kroatien
Afghanistan
Dschibuti
Niederlande
Serbien (Kosovo)
Afghanistan
Kanada
Usbekistan
USA
Militärbasen der USA
Irak
Ägypten
Bahrain
Britisches Territorium im Indischen Ozean
Deutschland
siehe auch:
ausländische Militärbasen in Deutschland
Griechenland
Grönland
Island
Italien
Japan
Katar
Kuba
Kuwait
Saudi-Arabien
Spanien
Südkorea
sehr viele über das ganze Land verstreute Basen, schwerpunktmäßig an der Grenze zu
Nordkorea.
Türkei
Incirlik Air Base in der Provinz Adana
Usbekistan
Qarshi. Musste im Jahr 2005 aufgegeben werden.
Belize
Britisches Territorium im Indischen Ozean
Brunei
Deutschland
Falklandinseln
Gibraltar
Kanada
St. Helena
Zypern
Militärische Einrichtung
Militärbasen der NATO
Niederlande
- Weert: Civil Militarian Cooperation Group North (CIMIC Group North)
Italien
- Rimini: Civil Militarian Cooperation Group South (CIMIC Group South)
Deutschland
- Geilenkirchen: NATO Airborne Early Warning & Control Force--- E-3A AWACS-Component