article Related Topics:
Midi-Pyrénées
 

Midi-Pyrénées flag.svgBlasonMIDIPYRENEES.PNG - gesamt (1999)
 - Dichte2.551.687 Einwohner
56 Einwohner/km2 - gesamt
 - Anteil an Frankreich45.348 km²
7,1 %
Midi-Pyrénées

-

Basisdaten
-
Präfektur Toulouse
-
Bevölkerung Rang 8 von 26
-
Fläche
Rang 2 von 26
-
Départements Ariège (09)
Aveyron (12)
Haute-Garonne (31)
Gers (32)
Lot (46)
Hautes-Pyrénées (65)
Tarn (81)
Tarn-et-Garonne (82)

-
Arrondissements 22
-
Kantone 293
-
Gemeinden 3.020
-
Präsident des Regionalrats Martin Malvy PS
-
ISO 3166-2-Code FR-N
Midi-Pyrénées * ist eine Region im Südwesten Frankreichs. Sie grenzt im Süden an Spanien und Andorra, im Westen an die Region Aquitanien, im Osten an Languedoc-Roussillon und im Norden an die Auvergne und das Limousin.

Die Region besteht aus den Départements Ariège (09), Aveyron (12), Haute-Garonne (31), Gers (32), Lot (46), Hautes-Pyrénées (65), Tarn (81) und Tarn-et-Garonne (82). Sie hat eine Fläche von 45.348 km² und ca. 2,3 Millionen Einwohner. Hauptort ist Toulouse.

Der Name der Region ist eine Neuschöpfung, die sich aus Midi (französisch Mittag, Süden, auch als allgemeine Bezeichnung für Südfrankreich gebräuchlich) und dem französischen Namen der Pyrenäen (Pyrénées) zusammensetzt.

Geographie


Die Region lässt sich in drei Landschaftszonen einteilen: Der Süden wird vom Hochgebirgszug der Pyrenäen geprägt. Der Nordosten und äußerste Norden gehören zum Mittelgebirge des Massif Central. Der zentrale und nordwestliche Teil der Region ist hingegen eben. Er wird vom Flusslauf der Garonne und ihren Nebenflüssen geprägt, die den größten Teil der Region zum Atlantik hin entwässern.

Geschichte


Die heutige Region ist eine Neuschöpfung, die sich aus Teilen verschiedener historischer Territorien zusammensetzt.

Bis 1789 gehörte der nördliche Teil der Region zur historischen Provinz Guyenne (Aquitanien), der Südwesten zur Gascogne, der Südosten (einschließlich der Stadt Toulouse) größtenteils zum Languedoc, der äußerste Südosten bildete die Grafschaft Foix (Comté de Foix).

Die Grafen von Toulouse waren im 12. Jahrhundert die mächtigsten Herrscher Südfrankreichs bis sie in den Albigenserkriegen besiegt wurde. Die Katharer oder Albigenser hatten in dieser Gegend ihren Hauptsitz.

Städte


Die Verteilung der Bevölkerung der Region wird sehr stark von der Hauptstadt Toulouse geprägt. In der Agglomeration um Toulouse lebt allein ein Drittel der Bevölkerung. Die übrige Region ist hingegen vorwiegend kleinstädtisch und ländlich geprägt.

Die größten Städte der Region sind:

Einwohnerzahl1 Département
Gemeinde Agglomeration
Toulouse 390.350 761.090 Haute-Garonne
Montauban 51.855 56.734 Tarn-et-Garonne
Tarbes 46.275 77.414 Hautes-Pyrénées
Albi 46.274 66.231 Tarn
Castres 43.496 53.082 Tarn
Colomiers 28.538 Teil der Agglomeration Toulouse Haute-Garonne
Rodez 23.707 38.458 Aveyron
Tournefeuille 22.758 Teil der Agglomeration Toulouse Haute-Garonne
Auch 21.838 24.725 Gers
Millau 21.339 22.840 Aveyron
Muret 20.735 Teil der Agglomeration Toulouse Haute-Garonne
Blagnac 20.586 Teil der Agglomeration Toulouse Haute-Garonne
Cahors 20.003 23.128 Lot
1: Stand 1999, Quelle: http://splaf.free.fr/

Wirtschaft


Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Region einen Index von 99.8 (EU-25:100) (2003). Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25*

Siehe auch


Quellen


Französische Region | Midi-Pyrénées

Meyodiya-Perinés | Migdia-Pirineus | Midi-Pyrénées | Midi-Pyrénées | Sudo-Pireneoj | Mediodía-Pirineos | Erdialdeko Pirinioak | Midi-Pyrénées | Pireneji-Jug | Midi-Pyrénées | Midi-Pyrénées | Midi-Pirenei | ミディ=ピレネー地域圏 | სამხრეთი პირენეები | 미디피레네 | Midi-Pyrénées | Vidurio Pirėnai | Midi-Pyrénées | Midi-Pyrénées | Miègjorn Pirenèus | Midi-Pyrénées | Midi-Pyrénées | Midi-Pirinei | Юг — Пиренеи | Midi-Pyrénées | Midi-Pyrénées | 南部-比利牛斯

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Midi-Pyrénées".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld