Michael Rutschky (* 25. Mai 1943 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller.
Michael Rutschky wuchs in Spangenberg/Hessen auf. Von 1963 bis 1971 studierte er Soziologie, Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Frankfurt am Main (u.a. bei Adorno und Habermas), in Göttingen und Berlin. Von 1969 bis 1978 wirkte er als Sozialforscher an der Freien Universität Berlin; 1978 promovierte er dort zum Doktor der Philosophie. Von 1979 bis 1984 lebte er in München. Dort gehörte er 1979/80 der Redaktion der Zeitschrift "Merkur" an und 1980/81 der Redaktion der "Transatlantik". Seit 1985 lebt und arbeitet er wieder in Berlin. Von 1985 bis 1997 war er Redakteur der Zeitschrift "Der Alltag".
Michael Rutschky ist Verfasser von essayistischen Werken, in denen erzählerische Passagen und soziologische Interpretation des Gegenwartsalltags eine originelle Mischung eingehen und nicht selten eine komische Wirkung erzeugen.
Michael Rutschky ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. 1997 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis; 1999 hatte er die Poetik-Dozentur der Universität Heidelberg inne.
Mann | Deutscher | Autor | Geboren 1943
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