Michael McClure (* 20. Oktober 1932 in Marysville, Kansas) ist Poet und Dramaturg.
Er zog schon in jungen Jahren nach Seattle und entwickelte ein Interesse an der Natur was sich auch oft in seiner poetischen Werken widerspiegelt. Mit seinem Umzug nach San Francisco 1955 erlebte er gewissermaßen einen Schock und er musste sein Naturempfinden neu anpassen.
McClure ist einer der Fünf (darunter auch Allen Ginsberg mit „Howl“) die 1955 am Six Gallery reading teilnahmen. McClure las sein Werk „For the Death of 100 Whales“ vor dass seine Naturverbundenheit zeigt und dass er sich auf für den Schutz der Wale engagiert. Zusammen mit Gary Snyder, Philip Whalen und Lawrence Ferlinghetti wird er zur San Francisco Renaissance un den späten Autoren der Beat Generation gezählt.
Eine musikalische Ader entwickelte McClure allerdings auch, so ist er zum Beispiel zusammen mit Bobby Neuwerth Autor des Songs „Mercedes Benz den Janis Joplin sang. Mit The Doors war McClure eng verbunden, Jim Morrison bat ihn 1968 um ein Treffen nachdem er „The Beard“ gelesen hatte. Aus der Abneigung in den ersten Augenblicken entwickelte sich schnell ein Gespräch und McClure konnte Morrison darin bestärken seine eigenen Gedichte zu veröffentlichen. Auch mit dem Percussionisten der Doors, Ray Manzarek verbindet ihn eine lange Freundschaft und seit 1988 auch viele Zusammenarbeiten bei Spoken Word projekten und anderem.
Mann | US-Amerikaner | Lyrik
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