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Michael Duane Johnson (* 13. September 1967 in Dallas, Texas) ist ein US-amerikanischer Leichtathlet. Johnson ist mit fünf Olympiasiegen und neun Weltmeistertiteln über die Strecken 200 m und 400 m einer der erfolgreichsten Leichtathleten aller Zeiten.

In seiner Paradedisziplin, der Stadionrunde von 400 Metern, gewann Johnson zwischen 1993 und 1999 bei allen vier Leichtathletik-Weltmeisterschaften und den zwei Olympischen Spielen von Atlanta und Sydney jeweils die Goldmedaille. Bei der WM 1999 unterbot er mit 43,18 Sek. außerdem den zwölf Jahre alten Weltrekord von Butch Reynolds. Mit der US-amerikanischen 4x400 m-Staffel wurde er 1992 Olympiasieger sowie 1993, 1995 und 1999 Weltmeister.

Auf der 200-m-Strecke holte er 1991 und 1995 WM-Gold. 1996 gewann Johnson mit dem Fabel-Weltrekord von 19,32 Sek. die olympische Goldmedaille in Atlanta. Dieser Weltrekord besteht noch bis heute und seit Michael Johnson ist auch kein Leichtathlet mehr annähernd an diese Zeit herangekommen! Wallace Spearmon gelang mit 19,89 Sec. die schnellste Zeit im Jahr 2005. 2006 lief Xavier Carter die zweitschnellste je gelaufene Zeit mit 19,63 Sek.

Als Markenzeichen von Johnson gilt - abgesehen davon, dass er stets goldene Laufschuhe trug - sein unorthodox aufrechter Laufstil mit kurzen, trommelnden Schritten.

Mann | Leichtathlet (USA) | Olympiasieger (Leichtathletik) | Weltmeister (Leichtathletik) | Geboren 1967

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