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Michael Haller (* 1945 in Konstanz) ist Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik.

Leben


Haller studierte in Freiburg im Breisgau und Basel Philosophie-, Sozial- und Politikwissenschaften. Mit einer Arbeit zur Theorie der Politik wurde er promoviert. Nach einem Praktikum bei der »Badischen Zeitung« arbeitete Haller als leitender Redakteur bei der »Basler Zeitung« und als Autor bei der »Weltwoche« in Zürich. Anschließend war er 13 Jahre Redakteur und Reporter beim »Spiegel« in Hamburg und zuletzt Ressortleiter bei der »Zeit«. Als Mitglied der Geschäftsleitung der »Gesellschaft für Medienentwicklung« entwickelte er neue Zeitschriftentitel, bis er 1993 einem Ruf an die Universität Leipzig folgte. Haller ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Hamburg.

Werk


Zu seinen Forschungs-Schwerpunkten gehören der Printjournalismus (insbesondere Tageszeitungen), Medienethik sowie Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement im Journalismus. Haller ist Herausgeber der Internationalen Fachzeitschrift für Journalismus »message«, der »Sage&Schreibe«-Edition, einer Buchreihe für den praktischen Journalismus sowie der Buchreihe »Leipziger Journalistik«. 1993 erschien sein Interview mit Jürgen Habermas unter dem Titel Vergangenheit als Zukunft: das alte Deutschland im neuen Europa?. Zum Themenbereich Selbstmord, Sterbehilfe, Suchttod veröffentlichte er 1986 die Aufsatzsammlung Freiwillig sterben - freiwillig? 1982 erschien der Bildband Die Kunst der Verweigerung: Wandmalereien in den Autonomen Jugendzentren der Schweiz. Er gibt die internationale Zeitschrift für Journalismus Message heraus.

"Da die CDU in Umfragen als sicherer Sieger der Bundestagswahl ausgegeben worden sei, hätten sich Journalisten tendenziell deren Argumente zu eigen gemacht, sagte Haller bei den Mainzer Tagen der Fernsehkritik" *und unterstrich den ökonomischen Druck knapp besetzter Zeitungsredaktionen im Thema "Macht und Medien".

Weblink


Deutscher | Journalist | Mann | Geboren 1945 | Hochschullehrer

 

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