Als Meterware bezeichnet man in der Fotografie einen Film, der als Rolle verkauft wird.
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Verkauf
Kleinbildfilm ist als vorgestanzte, d.h. beidseitig
perforierte Meterware erhältlich, typischerweise in den Längen 10, 17 oder 30 m, seltener 5 oder 60 m. Er wird in Metall- oder Kunststoffdosen geliefert. Auch gibt es Döschen mit 3 je 1,70 m langen Streifen, der Länge eines Kleinbildfilms mit 36 Aufnahmen. Auch für das
Mittelformat wird doppelseitig perforierte Meterware angeboten, gewöhnlich in Rollen zu 30 und 100 Metern.
Selbstkonfektionierung
Zumeist wird Meterware zum Selbstkonfektionieren verwendet, der Vorteil liegt in einer Kostenersparnis. Hierzu sind leere
Filmpatronen erhältlich, die entweder bereits mit einer
DX-Codierung versehen sind oder mit einem entsprechenden Aufkleber variabel beklebt werden können. Das Konfektionieren von Meterware muss in der
Dunkelkammer oder mit speziellen Ladegeräten erfolgen. Die manuelle Konfektionierung ist prinzipbedingt nicht möglich bei
APS-Film,
Cassettenfilm und
Kodak Disc-„Film“.
Langfilmmagazine
Bis in die 1980er Jahre gab es für professionielle Systemkameras, beispielsweise Canon F 1 oder die Nikon F-Baureihe Langfilmmagazine. Sie wurden mit Meterware beflüllt, anstelle der Rückwand an das Kameragehäuse angesetzt und besaßen einen integrierten Motor zum Aufwickeln des Filmmaterials. Den Filmtransport durch die Kamera besorgte ein angesetzter Motorantrieb, mit dessen Stromversorgung wurde das Langfilmmagazin verbunden. Solche Langfilmmagazin nahmen zumeist ca. 15 m Film auf.
Langfilmmagazine sind vor allem für wissenschaftliche Zwecke verwendet worden, ein Einsatzgebiet, daß inzwischen durch elektronische Kameras abgedeckt wird.
Siehe auch
Fototechnik