Als Melone bezeichnet man in den Tropen vorkommende Gewächse mit großen, saftreichen Früchten. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse, werden aber im Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Familie als Obst verwendet. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet "großer Apfel". Es wird hauptsächlich zwischen Zuckermelonen und Wassermelonen unterschieden. Der Begriff Honigmelone wird häufig als Synonym für Zuckermelone verwendet, beschreibt aber genaugenommen die Zuckermelonen-Unterart (Cucumis melo ssp. melo var. inodorus).
Melonen werden in der Botanik nicht als Verwandtschaftsgruppe angesehen, die Zuckermelonen (Cucumis melo) sind enger mit den Gurken verwandt als mit den Wassermelonen (Citrullus lanatus).
NetzmeloneBajaCalifornia6Aug2004.jpg
Zuckermelonen (Cucumis melo), ca. 500 Sorten
Wassermelonen (Citrullus lanatus), ca. 150 Sorten
Die Unterseite der Melone, die in Kontakt mit dem Boden war, ändert beim Reifen die Farbe von weiß oder blassem Grün zu leicht gelblich. Dennoch ist die Farbe der Schale kein Merkmal für die Reife, an einem bräunlichen oder sogar feuchten Stielansatz lässt sich jedoch eine überreife Frucht erkennen.
Wenn die Frucht unreif ist, sollte man sie nicht essen, da dies abführend wirken kann.
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