| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen at melk.jpg | map at melk.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | - bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Mostviertel | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Melk | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 25.71 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 5.222 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 203 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 213 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 3390 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 27 52 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | ME | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 31524 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse Stadtverwaltung: | Stadtgemeinde Melk Rathausplatz 11 3390 Melk | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | http://www.melk.gv.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | hauptverwaltung@stadt-melk.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Thomas Widrich | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die niederösterreichische Stadt Melk liegt direkt an der Donau und ist das westliche Einfallstor zur Wachau, einem berühmten Weinbaugebiet und UNESCO Weltkulturerbe. Sie ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks.
Leopold I., 976 mit dem Gebiet des heutigen Südwesten Niederösterreichs als Markgraf belehnt, machte die Burg in Melk zu seiner Residenz und seine Nachfolger statteten sie mit wertvollen Schätzen und Reliquien aus.
Adalbert der Siegreiche, Markgraf von Österreich, residierte in der Babenbergerburg Melk, wo er am 26. Mai 1055 starb. 1089 übergab Markgraf Leopold II. die Burg Benediktinermönchen aus Lambach. Seither leben und wirken im Stift Melk bis heute in ununterbrochener Folge Mönche nach der Regel des hl. Benedikt. Schon seit dem 12. Jahrhundert ist eine Schule mit dem Kloster verbunden und in der Bibliothek wurden wertvolle Handschriften gesammelt und angefertigt.
Melk erhielt 1227 Marktrecht. Zur Zeit der Melker Reform im 15. Jahrhundert war das Stift Ausgangspunkt einer der bedeutendsten mittelalterlichen Klosterreformen und unterhielt enge Verbindungen zu den Humanisten an der Wiener Universität.
1898 wurde Melk zur Stadt erhoben.
Vom 21. April 1944 bis zur Evakuierung am 15. April 1945 bestand auf dem Gelände der Freiherr von Birago Kaserne das Konzentrationslager Melk, ein Außenlager des KZ Mauthausen.
Es gibt mehrere Museen in Melk.
Seit 1451 wird alljährlich am 13. Oktober der Kolomanikirtag, benannt nach dem Schutzpatron von Stadt und Stift Melk, gefeiert.
Im Juli und August finden die Melker Sommerspiele in der Donauarena statt.
Im Stift Melk finden zu Pfingsten die internationalen Barocktage mit zahlreichen Konzerten statt.
Diverse kulturelle Vereine in Melk:
In der näheren Umgebung findet man das Renaissanceschloss Schallaburg und das Schloss Artstetten.
Südlich der Stadt liegt das ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Wachauring, wo regelmäßig Motorsportveranstaltungen stattfinden.
Eine traditionelle Laufsportveranstaltung ist der Osterlauf, welcher jedes Jahr am Ostermontag ausgetragen wird.
Diverse Sportvereine in Melk:
Partnerstadt von Melk ist Herrieden in Bayern.
In Melk ist die Katholisch Österreichische Studentenverbindung Nibelungia Melk im Mittelschüler-Kartell-Verband ansässig.
Am 13. Februar 1993 ereignete sich beim Bahnhof Melk ein schweres Zugsunglück. Ein Güterzug und ein Eilzug stießen frontal zusammen, es gab 3 Tote und rund 20 Verletzte.
Die Stadt ist immer wieder von Hochwässern betroffen, zuletzt 2002.