Die Meldemannstraße ist eine Straße im 20. Wiener Gemeindebezirk Brigittenau, Bezirkssteil Zwischenbrücken. Benannt ist sie nach dem Nürnberger Kartografen Nikolaus Meldemann.
Die parallel zur Donau verlaufende Wohnstraße erstreckt sich zwischen der Adalbert Stifter- und der Hellwagstraße und kreuzt den Höchstädtplatz. Öffentlich ist die Meldemannstraße am besten mit der U-Bahnlinie U6 (Station Dresdner Straße), den Straßenbahnlinien N, 31 und 33, sowie der Buslinie 37A (jeweils Station Höchstädtplatz) erreichbar.
Bekannt ist sie für das gleichnamige, 1905 eröffnete Männerheim mit der Hausnummer 27. Die Jahre 1910 bis 1913 verbrachte Adolf Hitler in der Meldemannstraße.
Ende der 1990er Jahre beschloss die Wiener Stadtregierung, die Meldemannstraße aufgrund der veralteten baulichen Konzeption zu schließen und ein neues Heim in der Siemensstraße im 21. Wiener Gemeindebezirk zu errichten.
Am 28. November 2003 wurde das Obdachlosenheim geschlossen, worauf es zu einer Hausbesetzung kam. Am 5. März 2004 wurde das neue Heim in der Siemensstraße offiziell eröffnet.
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