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Meiningsen, ist ein Ortsteil mit 400-500 Einwohnern von Soest seit 1969/1974.

Das Kirchdorf in der (historischen) Soester Börde, liegt im nördlichen Übergangsbereich von Haarstrang und Soester Börde in 120-180 m über NN

Geschichte


Die Ersterwähnung erfolgte im Jahr 1276, aufgrund von Siedlungsnamen, Lage und Flurformen handelt es wohl eine Siedlung aus altsächsischer Zeit im 7.-9. Jahrhundert.

Der heutige Namen leitet sich von der ursprünglichen Namensform Meininghausen ab. Die evangelisch-lutherische St. Matthias-Kirche ist eine der ältesten Kirchen der Soester Börde, ihr Langhaus stammt aus der Zeit um 1100.

Meiningsen war der Stammsitz der bedeutenden Soester Patrizierfamilie von Meininghausen, die von 1175 - 1462 nachweisbar ist. Sie besaßen als Lehen der Grafen von Arnsberg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts den Hovinghof oder Hövinckhof zu Meiningsen.

Zum Ortsteil Meiningsen gehört die weiter südlich gelegene Ansiedlung "Meiningserbauer".

Literatur


  • KÖHN, Gerhard: Soest in alten Bildern: 1870 - 1920. Westfälische Verlagsbuchhandlung Mocker & Jahn, Soest 1979.
  • KOSKE, Marga: Meiningsen: Ein Beitrag zur Siedlungsgeschichte der Soester Börde. In Soester Zeitschrift des Vereins für die Geschichte von Soest und der Börde, Heft 79 (1966). S. 5-19. (Stadtarchiv Soest S a 1-79.)

Siehe auch


Weblink


Kreis Soest | Soest

 

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