| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen meißen.png | Meissen.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Dresden |
| Landkreis: | Meißen |
| Geographische Lage: | |
| Höhe: | 106 m ü. NN |
| Fläche: | 30,9 km² |
| Einwohner: | 28.544 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 923 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 01654 - 01662 |
| Vorwahl: | 03521 |
| Kfz-Kennzeichen: | MEI |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 80 240 |
| Stadtgliederung: | 12 Stadtteile/Stadtbezirke |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 01662 Meißen |
| Website: | www.stadt-meissen.de |
| E-Mail-Adresse: | post@sv-meissen.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Olaf Raschke |
Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Coswig, Diera-Zehren, Käbschütztal, Klipphausen, Niederau, Triebischtal und Weinböhla im Landkreis Meißen.
Altstadt - Plossen - Cölln - Questenberg - Triebischtal - Bohnitzsch - Spaar - Zaschendorf - Lercha - Niederfähre - Zscheila - Klosterhäuser
Unterhalb der um das Jahr 929 von Kaiser Heinrich I. gegründeten Burg "Misnia" entwickelte sich Meißen von der anfänglichen Marktsiedlung Ende des 12. Jahrhunderts zu einer Stadt (Stadtrechte 1332 urkundlich bezeugt). Im Zuge der 1539 hier eingeführten Reformation wurden die drei Klöster aufgelöst und im ehemaligen Franziskanerkloster eine Stadtschule eingerichtet. Ab 1543 befindet sich die Fürstenschule im ehemaligen Kloster St. Afra. Wirtschaftlich wurde Meißen lange Zeit durch die Tuchmacherei bestimmt, welche durch den Dreißigjährigen Krieg aber nahezu zum erliegen kam. 1710 wurde unter August dem Starken die Porzellanmanufaktur eröffnet, welche neue Impulse setzte.
Bis 1423 existierte die Markgrafschaft Meißen. Bekannte Markgrafen von Meißen waren die Wettiner Konrad der Große, Otto der Reiche, Dietrich der Bedrängte, Heinrich der Erlauchte und Friedrich der Streitbare, der Kurfürst von Sachsen wurde.
Der Meißner Dom und die Albrechtsburg prägen die Silhouette von Meißen. Um 1250 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Ab 1470 wurde unter Arnold von Westfalen die Albrechtsburg errichtet.
Die historische Innenstadt wurde durch das Elbehochwasser 2002 schwer beschädigt.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
Population Statistics Meißen.png
| 1834 bis 1946 1950 bis 1997 1998 bis 2004 |
Siehe auch: Meissener Porzellan, Missingsch
An einem Wochenende Ende September findet das Weinfest statt.
Elbweind.JPG auf die Silhouette von Meißen mit Dom und Albrechtsburg]] Das Weinanbaugebiet um Meißen gilt als das nördlichste kommerzielle Weinbaugebiet der Welt. Es bringt besonders bei Kennern geschätzte, trockene Weine hervor.
Die Meißner Fummel ist ein aufgeblasenes und sehr zerbrechliches Gebäck. Dies wurde angeblich erfunden, um einen der Trunkenheit zugetanen Boten des sächsischen Königs zu erziehen: dieser musste die Fummel nach der Reise unversehrt vorweisen, was bei den damaligen Straßenverhältnissen nicht in trunkenem Zustand möglich war.
Die Gegend um Meißen ist ein Obstanbaugebiet, in dem sich auch noch einige ältere Apfelsorten finden.
Meißen ist über die Elbe durch die Sächsische Dampfschifffahrtsgesellschaft unter Anderem mit Dresden verbunden. Weiterhin führen die B 6 und B 101 durch Meißen. Durch die Bahnlinie ist Meißen jeweils mit Dresden und Leipzig verbunden. Meißen ist westlicher Endpunkt der Dresdener S-Bahn-Linie S1.
In Meißen wird eine spezielle Form des Sächsischen Dialektes gesprochen: das Südostmeißnische, welches einen der fünf Meißnischen Dialekte darstellt.
Meißen | Meißen | Meißen | Meißen | マイセン | Misnia | Meißen (stad) | Miśnia | Meißen | Мейсен | Meissen