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Wappen Karte
Wappen meißen.png Meissen.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Meißen
Geographische Lage:
Höhe: 106 m ü. NN
Fläche: 30,9 km²
Einwohner: 28.544 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte: 923 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 01654 - 01662
Vorwahl: 03521
Kfz-Kennzeichen: MEI
Gemeindeschlüssel: 14 2 80 240
Stadtgliederung: 12 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
01662 Meißen
Website: www.stadt-meissen.de
E-Mail-Adresse: post@sv-meissen.de
Politik
Oberbürgermeister: Olaf Raschke
Meissen001.jpg auf Meißen]] Meißen (sorbisch: Mišno, lateinisch: Misena, von germanisch-slawisch: Misenaha - nhd. Meisenbach - eine Verkürzung dieses Namens ist noch im Bächlein Meisa enthalten) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises im Freistaat Sachsen und hat knapp 30.000 Einwohner.

Geographie


Geographische Lage

Die Stadt Meißen – ca. 25 km nordwestlich von Dresden, ca. 100 km östlich von Leipzig und ca. 40 km nordöstlich von Freiberg (Sachsen) – liegt am Ausgang des Elbtalkessels an der Elbe und ihrem Nebenfluss, der Triebisch. Östlich von Meißen liegen Coswig und Radebeul, welche praktisch die Villenvororte von Dresden darstellen, jedoch selbstständige Städte sind. Niedrigster Punkt der Stadt ist der mittlere Wasserspiegel der Elbe bei 95 m Höhe über NN.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Coswig, Diera-Zehren, Käbschütztal, Klipphausen, Niederau, Triebischtal und Weinböhla im Landkreis Meißen.

Stadtgliederung

Altstadt - Plossen - Cölln - Questenberg - Triebischtal - Bohnitzsch - Spaar - Zaschendorf - Lercha - Niederfähre - Zscheila - Klosterhäuser

Geschichte


Unterhalb der um das Jahr 929 von Kaiser Heinrich I. gegründeten Burg "Misnia" entwickelte sich Meißen von der anfänglichen Marktsiedlung Ende des 12. Jahrhunderts zu einer Stadt (Stadtrechte 1332 urkundlich bezeugt). Im Zuge der 1539 hier eingeführten Reformation wurden die drei Klöster aufgelöst und im ehemaligen Franziskanerkloster eine Stadtschule eingerichtet. Ab 1543 befindet sich die Fürstenschule im ehemaligen Kloster St. Afra. Wirtschaftlich wurde Meißen lange Zeit durch die Tuchmacherei bestimmt, welche durch den Dreißigjährigen Krieg aber nahezu zum erliegen kam. 1710 wurde unter August dem Starken die Porzellanmanufaktur eröffnet, welche neue Impulse setzte.

Bis 1423 existierte die Markgrafschaft Meißen. Bekannte Markgrafen von Meißen waren die Wettiner Konrad der Große, Otto der Reiche, Dietrich der Bedrängte, Heinrich der Erlauchte und Friedrich der Streitbare, der Kurfürst von Sachsen wurde.

Der Meißner Dom und die Albrechtsburg prägen die Silhouette von Meißen. Um 1250 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Ab 1470 wurde unter Arnold von Westfalen die Albrechtsburg errichtet.

Die historische Innenstadt wurde durch das Elbehochwasser 2002 schwer beschädigt.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Population Statistics Meißen.png

1834 bis 19461950 bis 19971998 bis 2004
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

Meissen1.jpg

Siehe auch: Meissener Porzellan, Missingsch

Naturdenkmäler

Regelmäßige Veranstaltungen

An einem Wochenende Ende September findet das Weinfest statt.

Kulinarische Spezialitäten

Elbweind.JPG auf die Silhouette von Meißen mit Dom und Albrechtsburg]] Das Weinanbaugebiet um Meißen gilt als das nördlichste kommerzielle Weinbaugebiet der Welt. Es bringt besonders bei Kennern geschätzte, trockene Weine hervor.

Die Meißner Fummel ist ein aufgeblasenes und sehr zerbrechliches Gebäck. Dies wurde angeblich erfunden, um einen der Trunkenheit zugetanen Boten des sächsischen Königs zu erziehen: dieser musste die Fummel nach der Reise unversehrt vorweisen, was bei den damaligen Straßenverhältnissen nicht in trunkenem Zustand möglich war.

Die Gegend um Meißen ist ein Obstanbaugebiet, in dem sich auch noch einige ältere Apfelsorten finden.

Wirtschaft und Infrastruktur


Das wohl bekannteste Unternehmen Meißens ist die Staatliche Porzellan Manufaktur Meissen, welche handgefertigtes Porzellan herstellt. Es erzielt hohe Marktpreise.

Verkehr

Meißen ist über die Elbe durch die Sächsische Dampfschifffahrtsgesellschaft unter Anderem mit Dresden verbunden. Weiterhin führen die B 6 und B 101 durch Meißen. Durch die Bahnlinie ist Meißen jeweils mit Dresden und Leipzig verbunden. Meißen ist westlicher Endpunkt der Dresdener S-Bahn-Linie S1.

Ansässige Unternehmen

  • Kabelwerk Meißen
  • UKM Meißen
  • Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
  • DURAVIT Sanitärporzellan Meissen GmbH

Medien

  • tvM - Meissen Fernsehen

Bildung

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Sonstiges


In Meißen wird eine spezielle Form des Sächsischen Dialektes gesprochen: das Südostmeißnische, welches einen der fünf Meißnischen Dialekte darstellt.

Literatur


  • Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.): Elbtal und Lösshügelland bei Meissen. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten von Hirschstein und Meißen. (Werte unserer Heimat Bd. 32), Berlin 1979.
  • Gröger, Helmuth: Tausend Jahre Meißen, Meißen 1929, Verlag von C.E. Klinkicht & Sohn, XVIII, 735 S.
  • Mrusek, Hans-Joachim: Meißen, Leipzig 1989, E.A. Seemann Verlag, 3., verbesserte Auflage. 235(1) S.
  • Rauda, Fritz: Meissen - die tausendjährige sächsische Elbstadt. Augsburg 1929

Weblinks


  • http://www.stadt-meissen.de/
  • http://www.kreis-meissen.de/

Ort in Sachsen

Meißen | Meißen | Meißen | Meißen | マイセン | Misnia | Meißen (stad) | Miśnia | Meißen | Мейсен | Meissen

 

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