Unter einem Meeresströmungskraftwerk versteht man ein Wasserkraftwerk, das aus der natürlichen Meeresströmung Elektrizität erzeugt.
Derzeit gibt es wenige Meeresströmungskraftwerke:
Das Seaflow wird von der GhK Kassel geplant und mit Unterstützung eines britischen Ministeriums vor der Küste von Cornwall in der Straße von Bristol im Südwesten Englands gebaut.
Daneben gibt es sogenannte Gezeitenkraftwerke.
Die Wartung von Seaflow geschieht über einen zentralen Server, auf dem alle Daten zusammenlaufen. Dadurch werden Schäden früh erkannt und können unter Umständen direkt gewartet werden.
Der Prototyp besitzt eine Nennleistung von 300 kW. Der Turm, an dem der Rotor angebracht ist, ist knapp 50 m hoch, bei einem Durchmesser von 2,5 m. Er wurde 15 m tief in den Meeresboden getrieben. Durch den Tidenhub beträgt die Höhe über dem Wasserspiegel etwa 5-10 m. Die Rotorblätter sind um 180° verstellbar, um die entgegengesetzten Meeresströmungen von Ebbe und Flut nutzen zu können. Der Prototyp verfügt nicht über einen Netzanschluss.
Zur Wartung des Rotors kann dieser hydraulisch am Turm nach oben bis über den Wasserspiegel gefahren werden.
Europaweit gibt es bereits über 100 mögliche Standorte.
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"Meeresströmungskraftwerk".
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