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Die Meeresbiologie ist eine wissenschaftliche Disziplin der Biologie und eine Spezialform der Ökologie und befasst sich mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in marinen Lebensräumen, also in den Ozeanen und Meeren.

Gegenstand und Forschung


Kennzeichnend für marine Lebensräume sind die Faktoren Wasser und Salzgehalt. Folgende Großbiotope können unterschieden werden:

Die Feldforschung in der Meeresbiologie wird insbesondere mit Forschungsschiffen durchgeführt. Auch die Fischerei liefert mit ihren Beifängen Material für wissenschaftliche Untersuchungen. Die oberen Wasserzonen des Meeres können auch durch Tauchgänge erschlossen werden. Für direkte Beobachtungen in tieferen Meeresschichten werden U-Boote und Tauchroboter eingesetzt.

OBIS


Das Ocean Biographic Information System (OBIS) ist eine freie internationale Datenbank im Internet, die einen Zensus der gesamten Meeresfauna darstellt. Gegenwärtig (2006) werden hier bereits 8,4 Millionen Einträge zu 40.000 Arten geführt. Aber nicht einmal die Fischarten sind heute komplett erfasst. Man vermutet ein Gesamtartenvorkommen zwischen einer und 10 Millionen Spezies. D.h. nicht einmal ein Zehntel Prozent sind bisher wirklich erfasst. Im Schnitt werden pro Woche drei neue Arten dokumentiert. Zu jeder Art werden u.a. Verbreitungskarten erstellt. die OBIS-Datenbank wird in New Jersey an der Rutgers Universität betreut.

Bedeutende Meeresbiologen


Wichtige Institute der Meeresforschung


Siehe auch


Zoologie · Botanik · Ozeanologie · Meiofauna

Weblinks


Ökologie | Ozeanologie

Biolochía marina | Marine biology | Biología marina | Biologie marine | Sjávarlíffræði | Jūrų biologija | Mariene biologie | Biologia marinha | Marine biology | Marinbiologi | Deniz biyolojisi | 海洋生物学

 

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