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Der Mediator (lat. mediator = Mittler) bezeichnet den Vermittler in einem Kommunikationsprozess der Mediation genannt wird.

  • In der Kommunikationswissenschaft spricht man von einem Mediator als Sonderrolle für einen Kommunikator, wenn er sich auf einen anderen Kommunikator bezieht und dessen Botschaft an den Rezipienten (z. B. in gekürzter und redigierten Fassung) vermittelt.
  • In der Psychologie hat sich daraus die Mediation als selbständige Methodik und Disziplin entwickelt.
  • In der Medizin bezeichnet dieser Wirkstoffe, die nicht wie Hormone von Organen, sondern von verschiedenen Geweben bzw. Zellen i. R. physiologischer Vorgänge oder bei pathologischen Prozessen gebildet und abgesondert (sezerniert) werden.
  • Bei einem Rechtsstreit bezeichnet der Mediator einen Vermittler (nicht: Streitschlichter). Mediatoren lenken nur das Verfahren und den Kommunikationsprozess, entscheiden aber nicht in der Sache und schlagen auch keine Loesungen vor (vgl. *) . Ein Gericht kann den Streitparteien eine außergerichtliche Schlichtung vorschlagen und dazu das Ruhen des gerichtlichen Verfahrens anordnen. Mediation als kooperatives Verfahren ist sinnvoll, wenn beide Parteien dazu bereit sind. Der Mediator vermittelt nur, die Lösung des Konfliktes muss von den Streitparteien selbst gefunden werden.
  • In der Informatik zentrale Komponente eines Mediator-basierten Informationssystems, das entsprechende Entwurfsmuster heißt Vermittler.
  • eine Präsentationssoftware der dänischen Firma MatchWare. Es dient zum Erstellen von Flash®-, HTML- und CD-ROM-Präsentationen.

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