| Wappen | Karte |
|---|---|
| Stadtwappen der Stadt Medebach.png Wappen | Lage der Stadt Medebach in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Landkreis: | Hochsauerlandkreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 410 m ü. NN |
| Fläche: | 126,05 km² |
| Einwohner: | 8.213 (30. Jun. 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 59964 |
| Vorwahl: | 02982 |
| Kfz-Kennzeichen: | HSK |
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 58 028 |
| Stadtgliederung: | 11 Ortsteile bzw. Stadtbezirke |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Oberstraße 28-30 59964 Medebach |
| Website: | www.medebach.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Heinrich Nolte (CDU) |
Die südlichen Gemeindegebiete werden von der Orke durchflossen, die nordöstlichen Gebiete von der Wilden Aar sowie der Ogge, die über die Eder im Edersee mündet.
Medebach war Mitglied der Hanse, es bestanden Handelsbeziehungen zu "Datia" und "Rucia". Vor 1177 wurde ein Augustinerinnen-Kloster in Küstelberg gegründet. 1179 zerstörten Parteigänger Heinrichs des Löwen Medebach. Der Probstei Küstelberg wurde im Jahr 1220 durch Erzbischof Engelbert von Köln das Patronatsrecht über die Kirche in Medebach geschenkt. Das Kloster von Küstelberg wurde im Jahr 1297 nach Glindfeld verlegt.
Das Stadtgebiet wurde um das Jahr 1303 erweitert und befestigt. 1323 wurde das kurfürstliche "privilegium de non evocando" verliehen, d.h. Medebacher Bürger durften nicht mehr vor ein auswärtiges Gericht geladen werden. Die Städte Medebach, Schmallenberg, Winterberg und Hallenberg verbündeten sich im Jahr 1370 zum gemeinschaftlichen Schutz. 1450 erhielt Medebach das Recht zur Erhebung von Steuern auf Bier und Branntwein. Das Nonnenkloster zu Glindfeld wurde 1499 in einen Kreuzherrenstift umgewandelt.
In der frühen Neuzeit verlor die Stadt vor allem auf Grund ihrer abgelegenen Lage und der Verkehrsferne allmählich an Bedeutung. Vor allem im 18. Jahrhundert kam es zu einem deutlichen Bevölkerungsrückgang und einer Rückbildung gewerblicher Strukturen. Im Jahr 1779 zählte Medebach nur noch 1380 Einwohner und war geprägt von ackerbürgerlichen Strukturen. Daran hat sich auch im 19. Jahrhundert kaum etwas geändert.
Die FWG trat bei dieser Kommunalwahl das erste mal an und erreichte aus dem Stand 22,6 % der Stimmen.
Der Karneval in der Stadt Medebach blickt auf eine mehr als 50-jährige Tradition zurück, jedes Jahr zur Karnevalszeit werden von den Karnevalisten Narrensitzungen, Fastnachtball und Rosenmontagsumzug veranstaltet und die Besucher mit einem kräftigen "Medebach Halei" gegrüßt. In Medelon und Oberschlehdorn finden ebenfalls alljährlich Karnevalssitzungen und -umzüge statt, sowie in Medelon eine Herrensitzung.
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