| Wappen | Karte | |||
|---|---|---|---|---|
| Wappen meckenheim.png | Lage der Stadt Meckenheim in Deutschland.png | - | Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |||
| Regierungsbezirk: | Köln | |||
| Kreis: | Rhein-Sieg-Kreis | |||
| Fläche: | 34,92 km² | |||
| Einwohner: | 25.234 (30. September 2005) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 727 ''Einwohner je km² | |||
| Höhe: | 180 m ü. NN | |||
| Postleitzahlen: | 53340 und 53333 (Stadtverwaltung) | |||
| Vorwahlen: | 0 22 25 | |||
| Geografische Lage: | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | SU | |||
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 82 032 | |||
| Stadtgliederung: | Kernstadt (sog. "Alt-Meckenheim") und vier weitere Stadtteile | |||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Stadt Meckenheim 53333 Meckenheim | |||
| Offizielle Website: | www.meckenheim.de | |||
| E-Mail-Adresse: | stadt.meckenheim@ meckenheim.de | - | Politik | |
| Bürgermeisterin: | Dr. Yvonne Kempen (CDU) | |||
Die Stadt trägt die Beinamen „Apfelstadt“, „Baumschulstadt“, „Bonner Schlafstadt“ (in den siebziger und achtziger Jahren nahmen viele Bundesbedienstete ihren Wohnsitz im ländlich-ruhigen Meckenheim) und „das grüne Tor zu Ahr und Eifel“.
Die zusätzliche Bezeichnung „Rosenstadt“ wurde von der Bürgermeisterin im autonomen Benennungsverfahren 2003 eingeführt und von der Stadtbevölkerung mit grimmigem Humor aufgenommen, da in Meckenheim selbst nie Rosen gezüchtet oder angebaut wurden. Auf einer kleinen Anhöhe inmitten einer Kreisverkehrsanlage an der Giermaarstraße steht eine stilisierte Rose aus Schmiedeeisen, die von der Stadtbevölkerung aus geschmacklich-ästhetischen Gründen sehr unterschiedlich bewertet wird.
Die Umgebung der Stadt ist durch weitläufige Obstplantagen geprägt. Bekannt ist die Stadt außerhalb ihres allernächsten Umkreises durch die 1981 von Bonn-Bad Godesberg hierher verlegte Nebenstelle des Bundeskriminalamts und durch den „Grafschafter Goldsaft“, einen als Brotaufstrich verwendeten dunkelbraunen, zähflüssigen, extrem süßen Sirup, der in Meckenheim hergestellt und aus Zuckerrüben gewonnen wird, die in der Umgebung der Stadt angepflanzt werden. Aber auch Erdbeeren und Äpfel sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor - so wichtig gar, dass die Meckenheimer Bürgermeisterin im Jahr 2004 die Stadt zur „Apfelstadt“ und jenes Jahr zum „Jahr des Apfels“ ausgerufen hat.
Etwa 10 Kilometer westlich von Meckenheim beginnt die Eifel, die ganzjährig zum Wandern einlädt.
Zur Zeit des römischen Imperiums wurde die Eifelwasserleitung gebaut, die Trinkwasser aus der Gegend um Nettersheim unter anderem durch Meckenheim nach Köln führte. Nach den Feldzügen Cäsars gegen die Eburonen sind nachweislich etwa 20 Einzelsiedlungen, wie etwa Bauernhöfe, militärische Anlagen, Grabanlagen und die Überreste eines Matroneheiligtums verbürgt.
Um etwa 450 n. Chr. eroberten die Franken den Meckenheimer Siedlungsraum. Fränkische Ortsnamen enden häufig auf -heim bzw. auf -dorf.
Die erste urkundliche Erwähnung Meckenheims ist auf das Jahr 853 datiert. Dies geschah nachdem der Priester Herigar seinen Besitz in Meckenheim dem Bonner Cassiusstift schenkte. Bei den Besitzungen handelte es sich um den Fronhof, der in der Nähe der der Kirche St. Johannes der Täufer lag. Damit wurde das Cassiusstift zu Bonn eine der wichtigsten Gemeinwesen des Erzbistums Köln. Zweite wichtige Stütze der Stadt Meckenheim ist das Kölner Mariengradstift, das zu jener Zeit Grund - und Gerichtsherr war und seit 1059 mit Niederhof und Burghof, sowie 21 Lehensträgern über 1000 Morgen Land verfügte.
Die Stadtrechte wurden Meckenheim am 28. Juli 1636 vom Kurfürsten Ferdinand von Bayern verliehen, der auch Erzbischof von Köln war. Der Ort blieb aber immer noch Zentrum der Agrarwirtschaft, was auch heute noch mit den Obstplantagen dokumentiert ist.
Der 28. März 1787 war ein Schreckenstag für die Meckenheimer Bevölkerung. Ein folgenschwerer Brand legte die Stadt in Schutt und Asche.
Zwischen 1794 und 1815 änderte sich die territoriale Zugehörigkeit der Stadt zweimal: Zunächst wurde das Rheinland von Frankreich annektiert, wodurch Meckenheim zum französischen Staat gehörte. Die Stadt verlor durch das französische Gemeindewesen seine Stadtrechte. (vergl. dazu Rheinbach). 1815 fiel das Rheinland und somit auch die Stadt Meckenheim dann wieder an Preußen zurück. Erst 1929 erhielt Meckenheim das Recht den Titel "Landgemeinde Stadt Meckenheim" wieder zu führen
Eine für Meckenheim ähnlich große Katastrophe, wie der Brand von 1787, waren die Bombenangriffe am 2. und 5. März 1945: 70% des Stadtkerns wurde dabei zerstört und 250 Personen getötet.
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Die drei weiterführenden Schulen befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander im Schul- und Sportzentrum Siebengebirgsring.
Basketball:
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"Meckenheim (Rheinland)".
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