| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen gd maxdorf.jpg | Karte_maxdorf_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Landkreis: | Rhein-Pfalz-Kreis |
| Verbandsgemeinde: | Maxdorf |
| Geografische Lage: | 49° 29' n. B. 8° 17' ö. L. |
| Höhe: | 90 m ü. NN |
| Fläche: | 7,35 km² |
| Einwohner: | 7.342 (31. Dezember 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 999 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 67133 |
| Vorwahl: | 06237 |
| Kfz-Kennzeichen: | RP (bis 31. August 2005: LU) |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 79 67133 Maxdorf |
| Website: | www.vg-maxdorf.de |
| E-Mail-Adresse: | willkommen@vg-maxdorf.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Theo Hauck (SPD) |
| Gemeinderat: (Wahl am 13. Juni 2004) | SPD 43,3% (-1,9) - 10 Sitze (=) CDU 38,7% (+1,8) - 8 Sitze (=) FDP 11,4% (-2,0) - 3 Sitze (=) GRÜNE 6,7% (+2,2) - 1 Sitz (=) |
Maxdorf ist ein Ort im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz mit der Funktion eines Unterzentrums. Es ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde. Der Ort hat über 7.200 Einwohner (Stand: Juni 2004) auf einer Fläche von 7,35 km².
Am 6. Mai 1819 wurde die inzwischen auf 227 Einwohner angewachsene Ansiedlung nach dem damaligen Landesherrn König Maximilian Joseph von Bayern "Maxdorf" genannt, war aber noch ein von Lambsheim verwalteter Ortsteil. Es gab schon recht bald Bestrebungen der Bewohner, die Unabhängigkeit zu erreichen, aber erst am 1. Oktober 1952 erhielt Maxdorf durch Landesgesetz die Eigenständigkeit und ein eigenes Wappen.
1938 wurde das Feierabendhaus (heute: Carl-Bosch-Haus) als Ortsmittelpunkt und Veranstaltungsort von Festen und Aufführungen gebaut. Es bildet zusammen mit der im gleichen Jahr gebauten Grundschule (heute: Haidwaldschule) einen Komplex.
War die Grundschule früher ausschließlich den Kindern der BASF-Siedlung vorbehalten, wurden später auch Kinder aus Maxdorf aufgenommen, da die Kapazitäten der Maxdorfer Bürgermeister-Kraft-Schule nicht mehr ausreichten. Zwischenzeitlich ist die Haidwaldschule alleinige Grundschule für den ganzen Ort. 2004 wurde beschlossen, sie in eine Ganztagsschule umzuwandeln.
Erst während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kanalisation verlegt, teilweise durch französische Gefangene. In den Jahren 2000-2004 wurde dieses inzwischen stark erneuerungsbedürftige Abwassersystem durch ein neues ersetzt, dabei wurden auch die betroffenen Straßen neu angelegt.
1969 wurde die BASF-Siedlung an Maxdorf angegliedert, mit dem sie inzwischen räumlich praktisch zusammengewachsen war.
Beide Maschinen stürzten in einer noch einige Kilometer nach Südwest verlaufenden parabolischen Kurve ab. Das eine Flugzeug schlug auf freiem Feld auf, aber nur 200 m neben den Häusern des Ludwigshafener Stadtteils Oggersheim und unmittelbar westlich der vierspurigen Bundesstraße 9. Das zweite Flugzeug stürzte in eine Halle des Großmarktes der benachbarten Gemeinde Maxdorf. Gerade diese Markthalle war zur Unglückszeit leer, so dass es nicht zu Toten oder Verletzten kam.
Der Pilot dieser zweiten Maschine konnte sich mit dem Schleudersitz retten und ging am Fallschirm 11 km nordöstlich, zwischen Frankenthal und Bobenheim-Roxheim, nieder. Der andere Flugzeugführer starb in seinem Cockpit.
Aufgrund des Absturzes wurde am 7. Februar 1990 eine Bürgerinitiative gegen militärische Flugübungen gegründet, die sich später als Ortsgruppe dem Verein "Mittelhaardter gegen Fluglärm" anschloss. Sie machte seither bis zur Auflösung des Vereins mit Mahnwachen, ökumenischen Gottesdiensten und Demonstrationen auf das Unglück aufmerksam.
Ein 1990 preisgekröntes Gedicht in Pfälzer Mundart über das Maxdorfer Flugzeugunglück (s. u. Weblinks) fand Aufnahme in das Werk Der Rhein und die pfälzische Rheinebene, Herausgeber: Michael Geiger, Günter Preuß, Karl-Heinz Rothenberger, Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau in der Pfalz 1991, ISBN 3-980114-73-2, sowie in die pädagogische Handreichung Mundart im Deutschunterricht von Nikolaus Hofen, Ludwigshafen/Dannstadt-Schauernheim 1998, ohne ISBN.
Durch die Rhein-Haardtbahn (Mannheim - Bad Dürkheim), eine Überlandstraßenbahn, ist Maxdorf an das Schienennetz angebunden.
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"Maxdorf (Pfalz)".
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