Herzog Max in Bayern (eigentlich Herzog Maximilian Joseph in Bayern) (* 4. Dezember 1808 in Bamberg; † 15. November 1888 in München)
Maximilian war einer der bedeutendsten Förderer der bayerischen Volksmusik im 19. Jahrhundert.
Er ist heute jedoch insbesondere als Vater der späteren Kaiserin Elisabeth von Österreich bekannt.
Max Joseph war der Sohn des Herzogs Pius August (* 1. August 1786 in Landshut; † 3. August 1837 in Bayreuth) aus der Wittelsbacher Nebenlinie Pfalz-Birkenfeld-Gelnhausen und dessen Ehefrau Amalie Louise (1789 - 1823) und war mit Ludovica, einer Tochter von König Maximilian I. Joseph verheiratet. Herzog Max erreichte, dass das vorher als "Lumpeninstrument" angesehene Instrument Zither auch in die höfischen Kreise Einzug fand. Er wurde wegen seiner Zitherleidenschaft auch Zither-Maxl genannt, war selber ein virtuoser Zitherspieler und komponierte auch für dieses Instrument. Der Zithervirtuose Johann Petzmayer war sein Lehrer und wurde von Herzog Max auch protegiert. Durch diese beiden Personen wurde die Zither das bayerische Nationalinstrument schlechthin. Aber auch die Literatur, das Theater und die Reitkunst haben es ihm sehr angetan. Unter dem Namen "Phantastus" erschienen von Herzog Max viele Skizzen und Dramen.
Mann | Herzog (Bayern) | Wittelsbacher | Volksmusik | Geboren 1808 | Gestorben 1888 | Starnberg
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"Max Joseph in Bayern".
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