Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) ist eine Stiftung nach Schweizer Recht mit Sitz in Basel. Das Syndikat zertifiziert Produkte nach den Kriterien des Fairen Handels.
Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) wurde 1992 von den Schweizer Hilfswerken Brot für alle, Caritas, Fastenopfer, Heks, Helvetas und Swissaid gegründet und nach der Romanfigur Max Havelaar des niederländischen Autors Eduard Douwes Dekker benannt. Die Stiftung selbst betreibt keinen Handel, sondern vergibt ihr Max Havelaar-Label nach Kriterien des fairen Handels. In der Schweiz zählen auch die Grossverteiler Migros und Coop zu den Anbietern von Max Havelaar-zertifizierten Produkten.
2005 lag der Umsatz mit Max Havelaar-Produkten in der Schweiz bei 220,8 Millionen Franken (5,2 Prozent mehr als im Vorjahr). Davon flossen etwa 22 Prozent zu den Produzenten im Süden, etwa 40 Prozent mehr als bei konventionell gehandelten Waren. Die wichtigsten Umsatzträger waren 2005 Bananen, Blumen und Kaffee.
Bei den Bananen hat Max Havelaar in der Schweiz einen Marktanteil von 56 Prozent.
Siehe auch: Jahresbericht 2005 der Max Havelaar-Stiftung (pdf).
Max_Havelaar-Bananen_-_001.jpg
Die Banane gilt als typisches Beispiel für fair gehandelte Produkte. Unterschiedlich ist die Verteilung der Einnahmen.
Folgende Produkte werden von Max Havelaar zertifiziert (Zahlen von 2004):
Max Havelaar (Cymdeithas Masnach Teg) | Max Havelaar (association) | Max Havelaar (keurmerk) | Max Havelaar | Max Havelaar
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