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Max Funke (* 14. März 1879; † 18. September 1943) war ein deutscher Autor, der Anfang des 20. Jahrhunderts durch seine antifeministischen Schriften bekannt wurde.

In seiner 1910 erschienenen Schrift Mulieres homines non sunt beruft sich Funke auf den biblischen Schöpfungsbericht, der in ähnlichem Sinn bereits von den christlichen Kirchenvätern diskutiert worden war, und auf die Philosophie des Aristoteles, um den wissenschaftlich gemeinten Nachweis zu führen, daß die Frau nicht als vollwertiger Mensch, sondern als dem Mann unterlegen zu betrachten sei. Dies macht Funke bis heute zu einem immer wieder zitierten Autor des Antifeminismus.

Siehe auch


Paul Julius Möbius

Literatur


Schriften Funkes (Auswahl)

  • Die Insel Sachalin: eine ethno-geographische Studie. Halle a.S.: Gebauer-Schwetschke, 1906 (= Angewandte Geographie, Serie 2, Heft 12), 33 S.
  • Sind Weiber Menschen?: Mulieres homines non sunt. Studien und Darlegungen auf Grund wissenschaftlicher Quellen. Halle a.S.: Marhold, 1910, 79 S.; 2. Aufl. Baden-Baden: Spies, 1911, 77 S.

Reaktionen auf Funke

  • Leo Oellischek-Wilsdorf: „Sind Weiber Menschen?“: eine kritische Studie der gleichnamigen Broschüre von Max Funke, in: Mitteilungen der Vereinigung der arbeitenden Frauen 82 (1911)

Autor | Deutscher | Mann | Geboren 1879 | Gestorben 1943

 

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