Out-of-the-inkwell.jpg Max Fleischer, eigentlich: Maximilian Fleischer, (* 19. Juli 1883 in Krakau; † 12. September 1972 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Cartoonist und Trickfilmproduzent österreichischer Herkunft mit jüdischer Religionszugehörigkeit. In seinem Studio entstanden unter anderem die Serien Betty Boop, Popeye the sailor und Koko der Clown, mit denen er bis zu Walt Disneys Erfolgen in den 1930er Jahren den Markt beherrschte.
Fleischer wurde als Sohn von Wilhelm und Amalia Fleischer geboren. 1888 emigrierte die Familie mit ihren Söhnen Max und Karl nach New York. Max besuchte Kurse in Kunst und Gestaltung bei der Art Student´s League, der Cooper Union und an der Mechanics and Tradesmen´s School.
Max und sein jüngerer Bruder Dave (* 14. Juli 1894; † 25. Juni 1979) entwickelten das Rotoskop - ein Gerät, mit dem man Laufbilder Kader für Kader auf einen Zeichentisch projizieren konnte und so die Herstellung von Zeichentrickfilmen vereinfachte. 1917 erhielt er dafür ein Patent. Bereits 1924 produzierten Max und Dave Fleischer als erste Filmschaffende synchronisierte Trickfilme mit Ton und kamen damit vier Jahre Disney zuvor, bevor dieser mit Mickey Mouse in Steamboat Willie 1928 nachiehen konnte. Fleischer behielt noch bis 1942 seine österreichische Staatsbürgerschaft bei, dann zwang ihn der 2. Weltkrieg zur Änderung seiner Nationalität.
Fleischers Sohn Richard wurde ein erfolgreicher Filmregisseur in Hollywood.
Mann | US-Amerikaner | Trickfilmzeichner | Geboren 1883 | Gestorben 1972
Max Fleischer | Max Fleischer | Max Fleischer | Max Fleischer
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