Maurice de Vlaminck (* 4. April 1876 in Paris; † 11. Oktober 1958 in Rueil-la-Gadeliere) war ein französischer Maler und Grafiker.
Maurice de Vlaminck war zunächst berufsmäßiger Radrennfahrer. 1896 gab er seine Karriere als Rennfahrer auf und unterrichtete das Geigenspielen.
1900 malte er gemeinsam mit André Derain in der Nähe von Paris. 1901 besuchte er die van Gogh-Ausstellung in der Galerie Bernheim. Maurice de Vlaminck war so beeindruckt von dieser Ausstellung, dass er sagte: "Van Gogh bedeutet mir mehr als Vater und Mutter!" 1905 schloss sich Vlaminck dem Fauvismus an. Dynamische Linienführung und das Arbeiten mit starken Farben bestimmten sein Werk. Schon 1908 wendete er sich aber vom Fauvismus ab und dem Impressionismus zu. Nach 1918 wurden die expressionistischen Einflüsse wieder deutlicher. In dieser Zeit zog sich de Vlaminck ins ländliche Valmondois, dann nach Rueil-la-Galelière zurück. Ab diesem Zeitpunkt vertrat er mit seiner Kunst und seinen Büchern einen strikt zivilisationsfeindlichen Standpunkt und thematisierte die Zerstörung der Natur durch den Mensch und die Technik. In seiner Maltechnik spielten ab 1918 Hell-Dunkel-Kontraste eine zunehmend größere Rolle.
Mann | Pariser Maler | Landschaftsmaler | Geboren 1876 | Gestorben 1958
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