Maumoon Abdul Gayoom (* 29. Dezember 1937) ist seit 1978 Präsident der Malediven. Gayoom hatte den vormaligen Präsidenten Ibrahim Nasir abgelöst. Im Oktober 2003 wurde er mit 90.28 % der Stimmen wiedergewählt. Er war der einzige Kandidat und wurde vom Parlament Majlis ausgewählt. Die Wahl hatte die Form einer Volksabstimmung, es standen nur die Wahlmöglichkeiten "Ja" oder "Nein" zur Verfügung.
Gayoom wird für seinen autokratischen Führungsstil kritisiert und gilt in weiten Kreisen als ein Diktator. Laut Amnesty International gab es im Jahr 2003 "schwere Einschränkungen bezüglich Pressefreiheit, politische Parteien wurden in ihrer Tätigkeit behindert". Im September 2003 brachen Aufstände aus, in deren Folge Inhaftierungen vorgenommen wurden. Es fielen auch Schüsse. Die Demokratische Partei der Malediven stellt die Opposition. Politische Gefangene werden oftmals in von der Hauptstadt weit entfernte Atolle verbannt. Dennoch glauben viele Bewohner der Malediven daran, dass der Fortschritt des Landes in großen Teilen den Anstrengungen Gayooms zu verdanken sei.
Gayoom war auch lange Zeit Verteidigungsminister und Finanzminister seines Landes. Diese Positionen hat er jedoch zum 1. September 2004 aufgegeben.
Gayoom hat vier Kinder. Seine älteste Tochter, Dunya Maumoon, wird als wahrscheinliche Nachfolgerin gehandelt.
Politiker (Malediven) | Malediver | Mann | Geboren 1937 | Staatsoberhaupt
مأمون عبد القيوم | Maumoon Abdul Gayoom | Maumoon Abdul Gayoom | Maumoon Abdul Gayoom | מאומון עבדול גאיום | मॉमून अब्दुल गय्यूम | Maumoon Abdul Gayoom | マウムーン・アブドル・ガユーム | Maumoon Abdul Gayoom
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