| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen_Mauerkirchen.png | map at mauerkirchen.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Oberösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Braunau am Inn (BR) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 3 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2.303 (Stand: 15. Mai 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 407 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 5270 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07724 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 40422 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Marktgemeinde Mauerkirchen Obermarkt 19 5270 Mauerkirchen | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | http://www.mauerkirchen.ooe.gv.at | bgcolor="#FFFFFF" | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Dietmar Vlach (SPÖ) | - bgcolor="#FFFFFF" | Mandate im Gemeinderat: | (25 Sitze): SPÖ 15, ÖVP 8, FPÖ 2 | |||||||||||||||||||||||||||||
Ortsteile der Gemeinde sind: Biburg, Mauerkirchen, Spitzenberg, Unterbrunning.
Die älteste Urkunde, in der Mauerkirchen erwähnt wird, stammt vom 20. Juli 1276. Die Verleihung des Marktrechtes erfolgte am 29. September 1373 durch Herzog Stefan d. Ä. und seine Söhne. Die älteste Abbildung des Mauerkirchner Wappens, ein Urkundensiegel, stammt vom 6. Oktober 1476. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts bestand in Mauerkirchen eine lateinische und deutsche Pfarrschule. Ab dem Jahr 1493 fand eine langjährige Marienwallfahrt statt. Am 20. Januar 1549 verlieh Herzog Wilhelm IV den Mauerkirchnern einen Burgfried. Den 30jährigen Krieg überstand Mauerkirchen ohne große Kriegshandlungen, doch wurden der Ort ständig durch Truppendurchzüge, Einquartierungen, Plünderungen und Gewalttaten heimgesucht. Dazu kamen Hungersnöte und Seuchen, wie etwa die Pest. Sitz des Gerichtes (Obermark 13) wurde Mauerkirchen ab dem Jahre 1675 bis heute. Aufgrund der Holzbauweise kam es zu mehreren Marktbränden: 1701 war eine große Brandlegung. Ein Meteoritenfall am 20. November 1768 versetzte die Bevölkerung des Ortes in Angst und Schrecken. Das Hauptstück dieses Meteoriten befindet sich heute im Deutschen Museum in München. Bis 1780 war der Ort bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. 1865 kam es wieder zu einem großen Brand im Ort. 1873 erfolgte der Anschluss an die Eisenbahnlinie Braunau-Steindorf. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". 1938 wurde in Mauerkirchen ein Hauptschule eingerichtet (Bau 1939). Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich in Raum Mauerkirchen ein großes amerikanisches Entlassungslager, in dem an die 300 000 deutsche Gefangene durchgeschleust wurden (z. B. Karl Aloys Schenzinger).
In Mauerkirchen ansässige Firmen (Auswahl)
Herbert G. Brandstetter: Mauerkirchen - Die Chronik. (2005) erhältlich im Gemeindeamt Mauerkirchen.
Einige Teile von dieser Seite sind aus der Feuerwehrchronik (Herbert G. Brandstetter) zum 125jährigen Bestehen der FF Mauerkirchen zitiert.
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