Matthias Kurth (* 19. Februar 1952 in Heidelberg) ist seit 2000 Präsident der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (vorher Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post).
Von 1994 bis 1999 war er Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium. Hier kam er erstmals mit der Regulierung von (Telekommunikations-)Netzen in näheren Kontakt. So vertrat er das Land Hessen im Regulierungsrat für das Post- und Fernmeldewesen. Auch dem Ausschuss für Europäische Regionen der EU gehörte Kurth für das Land Hessen an, ebenfalls mit Schwerpunkt auf Netzen und Telekommunikation.
Kurths Amtsführung gilt allgemein als erfolgreich. Am 28. Juni 2005 sprach sich der (von CDU/CSU dominierte) Beirat der Regulierungsbehörde einstimmig für eine Vertragsverlängerung für Kurth um weitere zwei Jahre aus. Unterdessen wurde die Behörde, deren Aufgaben erweitert wurden, gegen Kurths Willen am 13. Juli 2005 in Bundesnetzagentur umbenannt.
Im Frühjahr 2005 wurde er von der Europäischen Union als Kandidat für die Position des Generalsekretärs der Internationalen Telekommunikationsbehörde (ITU) in Genf nominiert.
Mann | Deutscher | Richter (Landgericht) | Politiker (Hessen) | SPD-Mitglied | Geboren 1952
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