| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||
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| Wappen at mattersburg.jpg | Map at mattersburg.png | |||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Burgenland | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Mattersburg (MA) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 28,2 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 6.256 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 258 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 7210 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 26 26 | |
| Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 1 06 06 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung | 2 Ortschaften | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Stadtgemeinde Mattersburg 7210 Mattersburg | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | www.mattersburg.at/ | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | post@mattersburg.bgld.gv.at | |||||||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Ingrid Salamon (SPÖ) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 25 Mitglieder: 9 ÖVP, 14 SPÖ, 1 FPÖ, 1 Grüne | ||||||||||||||||
Zeichen 330.png Über die Straße ist es von Eisenstadt und Oberpullendorf über die Burgenland Schnellstraße S31 und von Wiener Neustadt über die Mattersburger Schnellstraße S4 erreichbar.
Oebb_icon.gif Mattersburg ist mit der Mattersburger Bahn über den Schienenweg mit Wiener Neustadt und Sopron verbunden.
Ortsteile der Stadtgemeinde sind Mattersburg und Walbersdorf. Mattersburg.jpg]]
Bereits 1354 erhielt Mattersburg das Marktrecht.
Interessant ist die Geschichte in Verbindung mit dem Judentum. So siedelten sich im 16. Jh. die aus Ödenburg vertriebenen Juden hier an und die Stadt wuchs stark. Im Jahr 1671 mussten die Juden aber auf Befehl von Leopold I. Mattersdorf, wie die Stadt damals hieß verlassen, kehrten jedoch 1678 auf Einladung von Paul I. Fürst Esterházy bereits wieder zurück, wobei sie aber ihre Besitzungen wieder kaufen mussten. Seither gehörte Mattersdorf zu den jüdischen Siebengemeinden im Burgenland. Die eigenständige Judengemeinde wurde erst 1902-03 mit der Marktgemeinde zusammengelegt. Der Ort Kirjat Mattersdorf in Israel erinntert noch heute an diese Gemeinde.
Einen Aufschwung nahm der Markt, als die Eisenbahn von Wiener Neustadt nach Mattersburg 1847 in Betrieb genommen wurde.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Nágymárton verwendet werden.
Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Bis 14. Juni 1924 hieß die Gemeinde offiziell Mattersdorf. Am 2. Juli 1926 erfolgte die Stadterhebung.
Gleich nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Februar 1938 wurde die jüdische Bevölkerung vertrieben und enteignet, so dass es bereits im Herbst 1938 keine Juden mehr in Mattersburg gab. Im Zuge der Kriegshandlungen des zweiten Weltkriegs waren über 200 Tote und Vermisste zu beklagen. Etwa 100 jüdische Einwohner dürften zum größten Teil in den Vernichtungslagern ermordet worden sein.
Nach dem Krieg kamen viele rückwandernde so genannte Ostarbeiter in die Stadt. Dabei wurde der Typhus in die Stadt eingeschleppt.
Der 1922 gegründete Fußballclub der Stadtgemeinde Mattersburg, der SV Mattersburg, lockt zu den Heimspielen im Durchschnitt bis zu 10.000 Zuseher an.
Mattersburg | Nagymarton | Mattersburg | Mattersburg (gemeente)
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