| Mato Grosso do Sul | - bgcolor="#FFFFFF" | Abkürzung: | MS | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 358 158,7 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2 078 001 (2001) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 5,8 Ew/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Hauptstadt: | Campo Grande | - bgcolor="#FFFFFF" | Anzahl d. Gemeinden: | 77 | - bgcolor="#FFFFFF" | Real > R$" target="_blank" >*, 2001): | 13 736 | - bgcolor="#FFFFFF" | BIP pro Einwohner: | 6610 | - | Karte | - | Mato Grosso do Sul in Brasilien.png |
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Gouverneur ist José Miranda dos Santos (PT), genannt Zeca do PT.
Mato Grosso do Sul hat im Westen eine Grenze mit Paraguay und Bolivien. Außerdem grenzt es (im Uhrzeigersinn von Norden) an die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso, Goiás, Minas Gerais, São Paulo und Paraná.
Die Hauptstadt ist Campo Grande mit etwas über 663.000 Einwohnern. Einzig weitere größere Stadt ist Dourados mit ca. 165.000 Einwohnern. Weitere kleinere Städte in Mato Grosso do Sul sind u.a. Corumbá, Três Lagoas und Ponta Porã.
Mato Grosso do Sul hat auf einer Fläche von 357.140 km² lediglich etwa 2,078 Mio. Einwohner. Der Bundesstaat ist deshalb mit einer Einwohnerdichte von nur 5,8 EW/km² (2000) eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brasiliens.
Dies liegt auch an der Tatsache, dass nahezu ein Drittel der Fläche des Bundesstaates sumpfiges Überschwemmungsgebiet (panatanal) sind. Lediglich 80 % der Bevölkerung haben direkten Zugang zum Trinkwasserversorgungsnetz, weniger als 20 % sind an die Kanalisation angeschlossen.
Höchste Erhebung im Bundesstaat ist mit 1.065 m der Morro Grande.
Die bedeutendsten Flüsse sind: Río Paraguay, Paraná, Rio Paranaíba, Miranda, Aquidauana, Taquari, Negro, Apa, Correntes. Hier befindet sich auch ein Teil des Feuchtgebietes Pantanal.
Mato Grosso do Sul lebt überwiegend von der Landwirtschaft. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Zuckerrohr, Weizen, Soja, Maniok, Reis und Baumwolle. Außerdem wir Viehzucht (Schweine, Rinder, Hühner) betrieben. Im Bundesstaat wird Kohle gefördert.
Im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt von ca. 2,6 % kann Mato Grosso do Sul eine wirtschaftliche Wachstumsrate von durchschnittlich 4,5 % aufweisen.
Der Bundesstaat entstand durch eine 1977 beschlossene Abtrennung des südlichen Teils von Mato Grosso. Seit 1. Januar 1979 hat Mato Grosso do Sul eine eigene Regierung.
Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
siehe auch: Liste der Gemeinden in Mato Grosso do Sul
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