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Der Mathematisch-Physikalische Salon in Dresden ist ein Museum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Als Teil der königlich-sächsischen Kunstsammlungen entstand er durch das Technikinteresse sächsischer Monarchen für mathematische und physikalische Instrumente. Der Salon ist seit 1728 im Zwinger untergebracht.

Sammlung


Die Sammlung widmet sich historischen Meßgeräten für Längen, Termperatur, Gewicht und Volumen. Es beherbergt eine Kartografie- und Globensammlung und Geodätische Instrumente. Außerdem wurden optische Geräte der Astronomie sowie Himmelskarten und -globen gesammelt. Für die sammelnden Fürsten spielte neben der zeitgemäßen Präzision vor allem die künstlerische Ausgestaltung eine wichtige Rolle. So ist die Sammlung ähnlich wie die Rüstkammer eine Sammlung der Feinschmiedekunst.

Geschichte


Der Salon wurde 1724 aus der Rüstkammer und aus anderen Teilen der Sammlung ausgegliedert. Einzelne Exemplare wurden aber schon mit dem Aufbau der Kunstkammer im 16. Jahrhundert gesammelt. Wie auch bei den Ausstellungsstücken des Grünen Gewölbes stammen die alten Teile der Sammlung nicht aus Sachsen selbst, sondern wurden in Süddeutschland oder Norditalien gekauft. Die Sammlung in Dresden begründete aber das regionale Feinhandwerk, das später Manufakturstätten wie Glashütte hervorbrachte (A. Lange & Söhne).

Der bis in die Gegenwart gehaltene Name geht auf das Jahr 1746 zurück. Zwischen 1724 und 1746 hielt die Sammlung den Namen „Königliches Cabinet der mathematischen und physikalischen Instrumente“. Im 19. Jahrhundert hatte die Sammlung einen großen Einfluss auf die Technikkultur in Dresden. Wilhelm Gotthelf Lohrmann setzte sich 1828 ein Jahr nach dem er Oberinspektor des Salons wurde für die Gründung der „Technischen Bildungsanstalt“ – der heutigen Technischen Universität Dresden – ein.

Siehe auch


Weblinks


Kunstmuseum in Deutschland | Staatliche Kunstsammlungen Dresden

 

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