Unter Masterarbeit versteht man in Deutschland und in der Schweiz eine wissenschaftliche Arbeit, die für den Abschluss eines Master-Studienganges an Universitäten und Fachhochschulen zu verfassen ist. Die Masterarbeit dient dabei im allgemeinen als Nachweis darüber, dass der Prüfling in der Lage ist, eine wissenschaftliche Arbeit selbständig, aber unter Anleitung zu verfassen. Sie löst beispielsweise die Diplomarbeit ab.
In Österreich wird stattdessen der Begriff Magisterarbeit verwendet.
Allgemeines
Eine Masterarbeit ist in der Regel die letzte
Prüfungsleistung im Rahmen eines
Master-
Studiums. Durch sie weist der Prüfling nach, dass er ein wissenschaftliches Teilgebiet selbstständig (wenngleich unter Betreuung) bearbeiten kann. Zu Beginn ist eine Masterarbeit beim zuständigen
Prüfungsamt anzumelden. Dadurch wird ein Betreuungsverhältnis zwischen dem die Arbeit
ausgebenden Hochschullehrer und dem Studierenden begründet. Nach einer in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Frist (die in der Regel einmalig verlängert werden kann), muss die Arbeit dann dem Prüfungsamt vorgelegt werden. Dieser Tag der Abgabe bedeutet bei ausreichender Benotung der Masterarbeit auch gleichzeitig das Ende des Studiums.
Vergleich mit Diplom
Der vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern bisher angebotene
Diplomstudiengang wurde mittlerweile in fast ganz Deutschland durch den Bachelor-/Masterstudiengang abgelöst. In Bezug auf den fachlichen Umfang lässt sich ein Diplom mit einem erlangten Master vergleichen. Viele Hochschulen verstärkten aber im Zuge der Umstellung den Wert auf
Soziale Kompetenz durch zusätzlich geforderte Spezialkurse.
Weblinks
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