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Die Masse-Leuchtkraft-Relation dient der Berechnung der Masse von Sternen allein aus der Beobachtung ihrer Leuchtkraft. Dabei werden die Temperatur des Sternes durch Spektralanalyse und weiterhin noch sein Alter und seine Größe bestimmt, woraus sich schließlich seine Masse berechnet.

Die Masse-Leuchtkraft-Relation lässt sich auf Hauptreihensterne wie unsere Sonne erfolgreich anwenden und wurde durch die Beobachtung von Doppelsternen bestätigt. Jedoch scheint sie bei der Anwendung auf massearme substellare Objekte wie Braune Zwerge oder Planeten zu versagen. Seit diese Unzulänglichkeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts durch Infrarot-Beobachtungen bis dahin unsichtbarer Brauner Zwerge bekannt wurde, sind die Theoretiker gefragt, eine verbesserte Masse-Leuchtkraft-Relation, die auch für massearme Objekte gilt, zu entwickeln. Bis dahin sind die Daten massearmer Objekte mit einer gewissen Unsicherheit zu betrachten.

Astrophysik | Stellarphysik

 

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