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Der Masaya Vulkan liegt in der Nähe der gleichnamigen Stadt in Nicaragua und befindet sich im Nationalpark Parque Nacional Volcan Masaya. Der Name den die Eingeborenen dem Vulkan gaben ist Popogatepe, was übersetzt brennender Berg heißt. Im präkolumbischen Zeitalter wurde er von ihnen verehrt und seine Eruptionen wurden als Zeichen verärgerter Götter gesehen. Deswegen legten die Eingeborenen ihm Opfer dar, die häufig kleine Kinder oder Jungfrauen waren.

Die Spanischen Eroberer nannten den Vulkan La Boca del Infierno (Höllenschlund). Um den Teufel abzuwehren setzten sie im 16. Jahrhundert ein Kreuz an den Rande des Kraters, das zu Ehren des Kirchenvaters Francisco Bobadilla La Cruz de Bobadilla benannt wurde.

Viele Eroberer suchten die Gegend des Vulkans nach Gold ab, unter den erfolglosen Suchern befanden sich auch Gonzalo Fernandez de Oviedo (1529) und Friar Blas del Castillo (1538).

Beim letzten Ausbruch des Masaya Vulkans, 1772, floss die Lava wie ein Fluss in die Gegend die mittlerweile Piedra Quemada (verbrannter Stein) heisst.

Vulkan

 

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