Marvin Lee Minsky (* 9. August 1927 in New York) ist ein US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Er war Mitbegründer des Labors für Künstliche Intelligenz am Massachusetts Institute of Technology. Er hat zahlreiche Texte zu diesem Fachgebiet sowie über verwandte Themen der Philosophie veröffentlicht und gilt als Erfinder der konfokalen Raster (Scanning) Mikroskopie.
Marvin Minsky besuchte die Fieldston School und die Bronx High School of Science in New York. Später studierte er auf der Phillips Academy in Andover, Massachusetts. Er leistete 1944-45 seinen Wehrdienst in der US-Navy. In Harvard erwarb er 1950 einen Bachelor in Mathematik. Im selben Fach erlangte er in Princeton im Jahr 1954 seinen Doktortitel. Mitglied des MIT ist er seit 1958 - dort forscht und lehrt er auch heute noch.
Im Laufe seines Forscherlebens wurde Minsky vielfach ausgezeichnet. Er ist Mitglied der amerikanischen National Academy of Engineering sowie der National Academy of Sciences. 1969 gewann er den Turing-Preis, 1990 den Japan-Preis und 2001 die Benjamin-Franklin-Medaille.
Kritiker Minskys bezweifeln die Seriosität vieler seiner Prognosen, wie z.B. der, wir wären bald in der Lage, "Emotionen in eine Maschine hinein zu programmieren".
"Wenn wir Glück haben, werden uns die Roboter als Haustiere behalten."
"We have to learn not to learn what we learn."
Mann | US-Amerikaner | Informatiker | Neuroinformatik | Künstliche Intelligenz | Philosophie des Geistes (Vertreter) | Turing-Preisträger | Geboren 1927
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