Martina Wied (* 10. Dezember 1882 in Wien; † 25. Januar 1957 ebenda; eigentlich Alexandrine M. Weisl) war österreichische Schriftstellerin. Sie studierte Philosophie und Kunstgeschichte und war mit dem Chemiker Sigmund Weisl verheiratet, mit dem sie einen Sohn, Hanno, hatte. 1919 erschien ihr erster Gedichtband "Bewegung", von 1939 bis 1947 war sie Mittelschullehrerin in Großbritannien. Als ihr Hauptwerk gilt der umfangreiche Entwicklungsroman "Die Geschichte des reichen Jünglings" aus dem Jahr 1952, indem unter anderem in der Figur des Revolutonärs Iwanow ein literarisches Porträt von Georg Lukács gezeichnet wird, mit dem Wied in Wien befreundet war.
Autor | Literatur (Deutsch) | Literatur (20. Jh.) | Österreicher | Geboren 1882 | Gestorben 1957 | Frau
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