Wikipedia:Löschkandidat
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theorienfindung
--Dachris Dachris Dachris/Bewertung 11:20, 8. Jul 2006 (CEST)
Martha E. Rogers
(1914-1994)Pflegeforscherin, Pflegetheorien
legte 1936 ihr Krankenpflegediplom in Knoxville ab,
nachdem sie vorher verschiedene Studiengänge im Bereich der
Naturwissenschaften abgebrochen hatte. Sie erwarb den Bachelor
of Science, Masters`s Degree für Pflege und Master of Public
Health. 1952 stellte sie erstmals ihr Modell vor. Sie arbeitete
in der Gemeindepflege in Michigan undConnecticut und gründete
in Arizona den ersten Hauspflegedienst. 1954 promovierte sie
und arbeitete als Professorin und Leiterin des Fachbereiches
Pflege an der Universität New York.Die Ausbildung war ihr
Arbeitsschwerpunkt. Sie veröffentlichte drei Bücher über ihre
Theorien sowie über ca. 200 Fachartikel.1994 verstarb sie in Arizona.
Beeinflussung durch Bezugswissenschaften
Beeinflusst bei der Entwicklung ihrer Pflegetheorie wurde Martha Rogers durch ihre Studien im Bereich der Natur- und Humanwissenschaften. Hier besonders Bertalanffy (1960), Burr und Northrop (1935), Einstein (1961) u.a. Auf dieser Grundlage stellt sie ihre Sicht des Menschen dar. Sie stellt Pflege als einzigartige Wissenschaft dar.
Konzept
Martha Rogers geht davon aus, das erst aus einem geklärten Verständnis des Menschen eine Entwicklung von Zielen der Pflege möglich. Der Ansatz ihrer Pflegetheorie ist es, die Segmentierung in der Wahrnehmung des Menschen zu überwinden und zu einer ganzheitlichen Sicht zu kommen.
Der unitäre Mensch
Der Mensch ist unitär. Er ist nicht durch Beobachtung oder Beschreibung seiner Bestandteile zu verstehen. Er ist mehr als die Summe seiner Teile. Der unitäre Mensch ist ein nicht reduzierbares Ganzes. Pflegewissenschaft ist nach M. Rogers die „Wissenschaft vom unitären Menschen“.
Energiefelder
Das menschliche Feld ist der Ausgangspunkt für die Sichtweise des Menschen als Einheit. Dieses Feld kann als Energiefeld beschrieben werden, das die gedankliche Begrenzung liefert, die die Einheit des Menschen ausmacht. Diese Einheit geht über die wahrnehmbare Materie, den Körper des Menschen, hinaus.
Das Energiefeld ist ein offenes System. Das Energiefeld hat eine unendliche Ausdehnung. Grenzen sind da, wo sie Kontakt mit den Energiefeld der Umwelt haben. Beide Energiefelder stehen in Interaktion über ihre angenommen Grenzen hinaus.
Prinzipien der Homöodynamik
Prinzip der Spiralität oder Helizität (helicy):Kontinuierliche innovative und nicht vorhersagbare Verschiedenheit der Muster von Mensch und Umwelt
Prinzip der Integralität (integrality): Kontinuierlicher Interaktionsprozess Mensch und Umwelt
Prinzip der Resonanz (resonany): Kontinuierliche Veränderung von niedrig zu höherfrequenten Wellenmustern von Mensch und Umwelt
Diese Prinzipien ermöglichen dem Pflegenden, den Menschen als ein einheitliches Ganzes wahrzunehmen.
Literatur
ROGERS, Martha: Theoretische Grundlagen der Pflege. 2. überarbeitete Auflage. Freiburg im Breisgau 1997
MELEIS, Afaf Ibrahim: Pflegethorie. Bern 1999, S. 497-518
FAWCETT, Jacqueline: Konzeptuelle Modelle der Pflege im Überblick. 2. überarbeitete Auflage. Bern 1998, S. 366-418
DRERUP, Elisabeth: Pflegetheorien Lehrerhandbuch für den Pflegeunterricht. Freiburg im Breisgau 1998. S. 88-97.
Weblinks
http://medweb.uwcm.ac.uk/martha/
http://www.amigo.spain.com