Die Marshall-Lerner-Bedingung ist ein von Abba P. Lerner und Alfred Marshall entwickeltes wirtschaftstheoretisches Konzept, das die Wirkungsweise einer Wechselkurs-Änderung auf den Saldo der Leistungsbilanz mit Angebots- und Nachfrage-Elastizitäten erklärt. Wenn die Marshall-Lerner-Bedingung erfüllt ist, verbessert sich die Leistungsbilanz nach einer Abwertung der eigenen Währung über ihr Start-Saldo hinaus (also positiviert). Dieser Effekt wird als "Normalreaktion der Leistungsbilanz" bezeichnet. Der hierbei verwendete Ansatz wird auch als Elastizitätenansatz bezeichnet.
Bereits vor der Marshall-Lerner-Bedingung entwickelte Joan Robinson 1947 einen Spezialfall derselben: die Robinson-Bedingung. Sie betrifft denselben Sachverhalt wie die Marshall-Lerner-Bedingung, führt aber vereinfachende Annahmen bezüglich der Elastizitäten ein.
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"Marshall-Lerner-Bedingung".
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