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MarktkircheWiesbaden.jpg, links die Marktsäule]] Die neugotische Marktkirche in Wiesbaden ist die evangelische Hauptkirche der hessischen Landeshauptstadt. Sie wurde in den Jahren 1853 bis 1862 von Carl Boos als Nassauer Landesdom am Schloßplatz erbaut und war seinerzeit der größte Backsteinbau des Herzogtums Nassau.

Architektur und Geschichte


Der Bau wurde 1853 bis 1862 von Carl Boos als Nassauer Landesdom errichtet. Das Vorbild der dreischiffigen Basilika ohne Querschiff in neogotischem Stil mit klassizistischer Ornamentik war die Friedrichswerdersche Kirche von Karl Friedrich Schinkel in Berlin. Sie war der erste reine Ziegelbau im Herzogtum Nassau. Der 98 m hohe Westturm (widersprüchliche Angaben sprechen von 92 m) machen sie auch heute noch zum höchsten Gebäude der Stadt. Insgesamt gibt es 5 Türme: neben dem angesprochenem Westturm gibt es vier Ecktürme. Die Seitentürme haben eine Höhe von jeweils 58 m, die beiden Chortürme eine Höhe von 73 m. Wiesbaden Marktkirche.jpg Das Innere hat eine Länge von 50 m, eine Breite von 20 m und eine Höhe von 28 m und ist von Emporen umzogen. Das Deckengewölbe wurde als Sternenhimmel ausgemalt.

Siehe auch


Literatur


  • Baedeker Wiesbaden Rheingau, Karl Baedeker GmbH, Ostfildern-Kemnat, 2001
  • Die Markkirche Wiesbaden, ausführlicher und illustrierter Kirchenführer, herausgegeben von der Marktkirchengemeinde, Wiesbaden

Weblinks


Bauwerk in Wiesbaden | Kirchengebäude in Hessen | Neugotisches Bauwerk | Nassau

 

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