| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Markranstaedt.png | Lage_von_Markranstaedt.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Freistaat Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Reg.-Bez. Leipzig |
| Landkreis: | Leipziger Land |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 119 m ü. NN |
| Fläche: | 46,22 km² |
| Einwohner: | 15.291 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 331 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 04420 |
| Vorwahl: | 034205 |
| Kfz-Kennzeichen: | L |
| Gemeindeschlüssel: | 14 3 79 460 |
| Gemeindegliederung: | 9 Ortsteile |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Markt 11 04420 Markranstädt |
| Offizielle Website: | www.markranstaedt.de |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Carina Radon |
Markranstädt ist eine Kleinstadt im Landkreis Leipziger Land, Freistaat Sachsen .
Aus der Gründung leitet sich auch der Name ab: Als Ranstädt (ran = "Ort auf gerodetem Boden") gegründet, während zeitgleich aus Ranstädt Altranstädt wurde. Ranstädt bekam dann das Marktrecht, woraus sich der heutige Name Markranstädt ableitet.
Im Jahre 1633, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Stadt von den Holk'schen Reitern gebrandschatzt. Dem Brand fiel unter anderem das Rathaus mit sämtlichen Schriften zum Opfer. Die 1634 herrschende Pestepidemie und die Hungersnot von 1639 führten zu einem drastischen Bevölkerungsrückgang. Im Jahre 1650 zählte Markranstädt weniger als 150 Einwohner. Die nächste lokale Katastrophe ereignete sich 1671, als bei einem Großfeuer 31 Wohnhäuser zerstört wurden. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts erholte sich die Stadt wieder.
Seinen Berührungspunkt mit der Weltgeschichte hatte Markranstädt am 23. Juli 1807, als Napoléon Bonaparte samt Gefolge im Gasthof "Zum Rosenkranz" nächtigte. Im Verlauf der Völkerschlacht bei Leipzig wurde die Stadt 1813 erneut stark in Mitleidenschaft gezogen.
Eine wirtschaftliche Blüte erlebte Markranstädt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptsächlich das Kürschnergewerbe, aber auch der Maschinenbau florierten. Dazu kam eine Automobilfabrik, aber vor allem die Markranstädter Brauerei. Sie war bis zum Zweiten Weltkrieg weithin bekannt für ihr "Markranstädter Pilsener". St_Laurentius_Stadtkirche_Markranstaedt.jpg
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