| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Markneuk coat of arms.png | Karte_Adorf.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Sachsen | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Chemnitz | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Vogtlandkreis | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 504 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 47,38 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 7.066 (30. September 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 149 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 08258 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 037422 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Kfz-Kennzeichen: | V | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 14 1 78 330 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse der Stadtverwaltung: | Am Rathaus 2 08258 Markneukirchen | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.markneukirchen.de/ | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@markneukirchen.de | Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Karl-Heinrich Hoyer | ||||
Das im 13. Jahrhundert gegründete Siedlerdorf Nothaft, erhält zunächst seinen Namen nach einem egerländischem Rittergeschlecht - ein Ritter aus diesem Geschlecht führte als Locator bayerische/oberpfälzische Siedler in dieses Gebiet. Und auch noch in einer Urkunde aus dem Jahre 1378 lebt dieser Name im Sprachgebrauch der Bevölkerung fort (Nuwenkrichen dictum Nothaft). Um 1274 erscheint erstmals der Ortsname Neukirchen - zurückgehend auf die Gründung einer Kirche - in einer Urkunde des Klosters Waldsassen, in der ein Chunradus de Newenkirchen erwähnt wird, wahrscheinlich der Inhaber des örtlichen Rittersitzes.
1357 (Nuenkirchin) und 1360 (stat) erscheint der Ort bereits als Markt, mit den gleichen Rechten wie die wohl älteren Nachbarstädte Adorf und Oelsnitz. Als "Gründer" des Marktes fungierten die Vögte von Plauen (wohl Heinrich der Ältere oder Heinrich der Lange), die durch eine planmäßige Städtepolitik eine Festigung ihrer Macht gegenüber den Wettinern erreichen wollten.
Die heutige Schreibweise des Ortes geht auf das Jahr 1858 zurück, indem die gängie Bezeichnung Markt Neukirchen unter Weglassung des "t" zum Ortsnamen (Markneukirchen) durch königlichen Beschluss aus Dresden erklärt wurde, um Verwechslungen mit vielfach anderen Neukirchen zu verhindern.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
Die Gründerschaft der Vögte zeigt sich ebenso im Stadtwappen. Ähnlich wie in den Wappen von Plauen, Oelsnitz und Adorf, zeigt es das Wappenbild der Plauener Vögte: einen links aufgerichteten Löwen mit doppeltem Schweif und schlagender Zunge.
Über 3100 Exponate aus Europa, Asien, Afrika, Amerika und Australien gehören heute zum Bestand der Sammlung, aber der Schwerpunkt liegt auf der einheimischen Herstellung. Zahlreiche Unikate und Kuriositäten beleben die Sammlung, die durch die Darstellung des Instrumentenbaues vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart in ihrer Art einmalig ist.
In den vergangenen 60 Jahren haben über 3 Millionen Besucher das Museum besucht, das im sogenannten „Paulus-Schlösschen“, einem spätbarocken Wohnhaus, untergebracht ist.
Durch die in Markneukirchen stattfindenden Internationalen Musikwettbewerbe ("Musiktage") wird handwerkliche Tradition weiter bewahrt.
Bekannt wurde Markneukirchen durch den im Zuge der Gegenreformation im 17. Jahrhundert erfolgten Zuzug von böhmischen Exulanten, die das Musikinstrumentenhandwerk in Klingenthal heimisch machten. Bereits 1677 wurde durch zwölf Meister (Exulanten aus Graslitz) in Markneukirchen die erste Geigenmacherinnung Deutschlands ins Leben gerufen. 1777 folgte die Gründung der Saitenmacherinnung, 1791/98 schlossen sich die Waldhorn- und Pfeifenmacher zur „musikalischen Instrumentenmachergesellschaft“ zusammen. Auch heute noch wird Markneukirchen als Zentrum des Orchesterinstrumentenbaus bezeichnet; fast alle Musikinstrumente werden hier gefertigt.
Das Prägewerk Markneukirchen (VEB Präwema), fertigte bis 1990 die meisten Orden und Abzeichen der DDR. Heute werden hier unter dem Namen Praewema Praegewerk Markneukirchen GmbH immernoch Anstecker und ähnliche Werbeträger gefertigt.
Weiterhin besteht das musisch-künsterlische und mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium Markneukirchen. Es ist für kulturelle Höhepunkte, wie Musicals, im Oberen Vogtland bekannt.
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