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Die Markgrafschaft Meißen war ein Territorialstaat an der Grenze des Deutschen Reiches. Die Mark Meißen (Wiege Sachsens) wurde 965 von Kaiser Otto I. gegründet. 929 wurde auf dem Meißner Burgberg vom König Heinrich I. eine Befestigung angelegt. Die Reichsburg Meißen war das Zentrum der Markgrafschaft, die sich zum Königreich Sachsen entwickelte. Die Wettiner stärkten seit dem 13. Jahrhundert durch den Aufbau einer gut organisierten Verwaltung die Macht. Das Amt Meißen erstmals 1334 urkundlich erwähnt, erstreckte sich von Mohorn im Süden bis nach Riesa im Norden sowie von der Elbe im Osten bis zur Linie Mügeln-Döbeln im Westen.

Markgrafen


Markgrafen von Meißen und Landgrafen von Thüringen


  • Heinrich III. der Erlauchte (* 1218?, † 15. Februar 1288 in Dresden)
  • Albrecht der Entartete (* 1240, † 13. November 1314 in Erfurt)
  • Friedrich Tuta (* 1268, † 16. August 1291 in Dresden?) 1288-1291
  • Friedrich I. der Freidige (der Gebissene) (* 1257, † 1323 auf der Wartburg)
  • Friedrich II. der Ernsthafte (* 30. November 1310 in Gotha, † 18. November 1349 auf der Wartburg)
  • Friedrich III. der Strenge (* 14. Oktober 1332 in Dresden, † 26. Mai 1381 in Altenburg)
  • Wilhelm I. der Einäugige (* 29. Dezember 1343 in Dresden, † 09. Februar 1407 in Grimma)
  • Wilhelm II. der Reiche (* 23. April 1371, † 30. März 1425)
  • Georg (1380-1401)

Weblinks


Die Markgrafen von Meißen Urkunden der Markgrafen von Meissen und Landgrafen von Thüringen

Liste (Personen) | Markgraf (Meißen)

List of Margraves of Meissen | Margrabiowie Miśni

 

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