| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen Markgroeningen.png | Karte Ludwigsburg in Deutschland.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Ludwigsburg | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 280 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 28,16 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 14.488 (31. Dezember 2004) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 514 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 18,2 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 71706 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07145 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | LB | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 1 18 050 | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 71706 Markgröningen | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.markgroeningen.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@markgroeningen.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Rudolf Kürner | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Im Dreißigjährigen Krieg verzeichnete die Stadt starke Zerstörungen und große Bevölkerungsverluste. Residenz und Oberamt gingen im 18. und nach zähem Ringen endgültig im 19. Jahrhundert auf das neu errichtete Ludwigsburg über, weshalb Stadt und Kreis Ludwigsburg heute die Reichssturmfahne im Wappen führen. Bahnhof_Markgr%C3%B6ningen_20060318.jpg]] Zwei fragwürdige Modernisierungswellen um 1830 und um 1970 kosteten die Stadt einen beträchtlichen Teil ihrer außergewöhnlichen historischen Bausubstanz.
Seit dem 19. Jahrhundert liegt die Stadt im Schatten der benachbarten Residenz- und Kreisstadt Ludwigsburg und hat nur wenig Industrialisierung (Textil, Werkzeug- und Maschinenbau). Es fehlen Eisenbahn- und Fernstraßenanschlüsse. Der damalige Rat der Stadt hat der Eisenbahn den Zugriff auf Markgröninger Grund versagt. Die Bahn wurde daraufhin über Bietigheim (dadurch historische Eisenbahnbrücke) gelegt. Zur Strafe für diesen Fehler bettelte der Rat dann 70 Jahre um einen Bahnanschluss der ihr kaum 60 Jahre später wieder genommen wurde.
Seit 1973 zählt auch die ehemals selbstständige Gemeinde Unterriexingen zur Stadt. Hier mündet die Glems in den Fluss Enz.
Markgröningen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße. Die Stadt bietet ein eindrucksvolles spätmittelalterliches Stadtensemble mit der gotischen Stadtkirche aus dem 13. bis 15. Jhdt., die innen wertvolle Wand- und Deckenmalereien besitzt, einem eindrucksvollen Fachwerk-Rathaus aus dem 15. Jhdt. und Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit einem Torturm. Außer den aufgezählten Bauwerken gibt es noch viele weitere historische Gebäude zu betrachten: das ehemalige Spital zum Heiligen Geist (15.Jh) mit Spitalkirche, zwei Keltern, der Landesfruchtkasten und die Zehntscheuer sowie zahlreiche stolze Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jhdt. Ein Beispiel ist das renovierte Wimpelinhaus, in dem sich jetzt ein Museum befindet.
Außerdem gibt es in Markgröningen noch Reste des alten Schlosses, das erst in ein Arbeitshaus umgebaut und zwischendurch als Lehrerinnen-Seminar genutzt wurde. Heute beherbergt das Gebäudeensemble das Helene-Lange-Gymnasium (mit musischem Schwerpunkt). Markgroeningen-schaeferlauf-1900.jpg
Landkreis Ludwigsburg | Ort in Baden-Württemberg | Reichsstadt
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