Bayreuth Markgraefliches Opernhaus 2002.jpgDas Markgräfliche Opernhaus in der oberfränkischen Stadt Bayreuth ist ein Juwel unter den Theaterbauten des 18. Jahrhunderts. Es wurde zwischen 1744 und 1748 erbaut und zählt zu den wenigen im Original erhaltenen Theater- und Opernbauten der damaligen Zeit in Europa. Das Gebäude wurde von Joseph Saint-Pierre entworfen; das Innere des Hauses gestaltete Giuseppe Galli Bibiena.
Das Opernhaus ist ein aus Holz gefertigtes Logentheater. Die drei Logen sind den drei Ständen der Gesellschaft zugeordnet.
Das Gebäude sollte den Besuchern der damaligen Zeit den Beginn eines Zeitalters der Weisheit und des Friedens vermitteln, was unter dem Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine eingeleitet wurde.
Das Opernhaus wurde anlässlich der Vermählung der Tochter des Markgrafenpaares Elisabeth Frederike Sophie mit dem Württemberger Herzog Carl Eugen eingeweiht.
Wilhelmine verstarb kurz nach der Fertigstellung des Bauwerkes. Mit ihrem Tod hörte dort auch der Spielbetrieb auf. Historiker sehen in dieser Tatsache einen Grund dafür, daß dieses hölzerne Opernhaus nicht wie die anderen seiner Zeit einen Feuer zum Opfer fiel. Es wurden dort schlicht kaum noch Kerzen oder Lichter entzündet, die einen Brand hätten verursachen können.
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"Markgräfliches Opernhaus (Bayreuth)".
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