markgraeflerland.png Das Markgräflerland ist eine Region von Baden-Württemberg im Südwesten Deutschlands.
Der Name Markgräflerland oder Markgrafschaft stammt aus den Zeiten der Herrschaft der Markgrafen von Baden, die ihren Sitz in der Burg Baden in Badenweiler hatten. Später residierten die Vögte in Müllheim. Entstanden ist das Markgräflerland um 1444 durch den Zusammenschluss der Herrschaftsgebiete Rötteln, Sausenberg und Badenweiler. 1526 schließt sich der Markgraf - und damit auch seine Untertanen - der Reformation an, so dass das Markgräflerland schließlich alle rechtsrheinischen, protestantischen Ortschaften am Westhang des Schwarzwaldes zwischen Freiburg und Basel bezeichnete. Beim Zukauf der Gemarkung Gersbach (Südschwarzwald) vom katholischen Vorderösterreich musste die Bevölkerung daher zur evangelischen Konfession wechseln. Bis 1803 glich das Markgräflerland einem Flickenteppich. Orte wie beispielsweise Schliengen gehörten bis dahin zum Bistum Basel, hauptsächlich aber war das Markgräflerland von Vorderösterreich umgeben.
1806 wird das Markgräflerland ein Teil des Großherzogtums Baden.
Typischer Wein der Region ist der Gutedel. Dieser wurde um 1780 vom badischen Großherzog Markgraf Karl Friedrich von Baden aus dem schweizerischen Vevey ins Markgräflerland gebracht. Aufgrund des günstigen Klimas gedeihen aber auch Burgundersorten. Siehe auch: Markgräfler Wein
Region in Baden-Württemberg | Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | Freiburg im Breisgau
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