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markgraeflerland.png Das Markgräflerland ist eine Region von Baden-Württemberg im Südwesten Deutschlands.

Geographie


Das historische Markgräflerland umfasst Teile des südlichen Schwarzwalds und des unteren Wiesentals, grenzt im Süden an die Schweiz, im Westen an das Elsass (Frankreich) und im Norden an den Breisgau. Im heutigen Sprachgebrauch werden unter dem Markgräflerland vor allem das Oberrheingebiet mit seinen Weinbergen südlich von Freiburg bezeichnet.

Geschichte


Historisch betrachtet bezeichnet das Markgräflerland das Gebiet zwischen Klein-Basel im Süden und Heitersheim im Norden, das im Süden und Westen vom Rhein sowie im Osten vom Schwarzwald mit dem Hochblauen begrenzt wird. Das Wiesental bis Hausen und das Kandertal zählen ebenfalls zum Markgräflerland.

Der Name Markgräflerland oder Markgrafschaft stammt aus den Zeiten der Herrschaft der Markgrafen von Baden, die ihren Sitz in der Burg Baden in Badenweiler hatten. Später residierten die Vögte in Müllheim. Entstanden ist das Markgräflerland um 1444 durch den Zusammenschluss der Herrschaftsgebiete Rötteln, Sausenberg und Badenweiler. 1526 schließt sich der Markgraf - und damit auch seine Untertanen - der Reformation an, so dass das Markgräflerland schließlich alle rechtsrheinischen, protestantischen Ortschaften am Westhang des Schwarzwaldes zwischen Freiburg und Basel bezeichnete. Beim Zukauf der Gemarkung Gersbach (Südschwarzwald) vom katholischen Vorderösterreich musste die Bevölkerung daher zur evangelischen Konfession wechseln. Bis 1803 glich das Markgräflerland einem Flickenteppich. Orte wie beispielsweise Schliengen gehörten bis dahin zum Bistum Basel, hauptsächlich aber war das Markgräflerland von Vorderösterreich umgeben.

1806 wird das Markgräflerland ein Teil des Großherzogtums Baden.

Persönlichkeiten


Berühmtester Markgräfler ist der Dichter Johann Peter Hebel, der viele Gedichte in der alemannischen Mundart verfasst hat.

Klima


Das Markgräflerland zeichnet sich durch ein günstiges Klima aus und wird daher auch als Toskana Deutschlands bezeichnet.

Weinanbau


Das heutige Weinbaugebiet (bzw. der Weinbaubereich) Markgräflerland reicht vom Grenzacher Horn sowie Weil am Rhein im Süden bis nach Ebringen kurz vor die Tore Freiburgs im Norden und umfasst die Vorbergzone zwischen Rheinebene und Schwarzwald.

Typischer Wein der Region ist der Gutedel. Dieser wurde um 1780 vom badischen Großherzog Markgraf Karl Friedrich von Baden aus dem schweizerischen Vevey ins Markgräflerland gebracht. Aufgrund des günstigen Klimas gedeihen aber auch Burgundersorten. Siehe auch: Markgräfler Wein

Kultur und Traditionen


Weithin bekannt sind die Trachten des Markgräflerlandes, die zu kulturellen Anlässen getragen werden.

Weblinks


Region in Baden-Württemberg | Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | Freiburg im Breisgau

Markgräflerland | Markgräflerland

 

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