Marie Thérèse Geoffrin, geborene Rodet (* 2. Juni 1699 in Paris, Oktober 1777), gilt als eine der geistreichsten Frauen des 18. Jahrhunderts.
Geoffrin war die Tochter eines Kammerdieners bei der Dauphine, wurde schon im Alter von 15 Jahren mit Pierre Francois Geoffrin, einem reichen Oberstleutnant der Bürgermiliz, verheiratet. Durch dessen frühen Tod in eine unabhängige Stellung versetzt, machte sie ihr Haus zum Sammelplatz von Gelehrten und Künstlern. Namentlich waren Montesquieu, Marmontel, Morellet, Thomas, Stanislaus Poniatowski u. a. ihre Freunde. Auf des letztern Einladung begab sie sich 1766 nach Warschau und wurde hier sowie in Wien von Maria Theresia und Joseph II. mit Beweisen von Achtung überhäuft. Ihrer Liberalität ist es auch zu danken, daß der Druck der Encyclopédie ermöglicht wurde. Sie starb im Oktober 1777.
D'Alembert, Thomas und Morellet widmeten ihr Elogien, die in den "Éloges de Madame G." (Paris 1812) gesammelt sind, und letzterer gab ihre Abhandlung "Sur la conversatlon" und ihre "Lettres" heraus.
Frau | Franzose | Geboren 1699 | Gestorben 1777 | Salonière
Marie Thérèse Rodet Geoffrin | Marie Thérèse Rodet Geoffrin | Marie-Thérèse Rodet Geoffrin | Жофрен, Мария Терезия
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