| VI. Wiener Gemeindebezirk
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| Wappen
| Karte
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| Name: | Mariahilf
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| Fläche: | 1,48 km²
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| Einwohner: | 27,867 (Volkszählung 2001)
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| Bevölkerungsdichte: | 18.829 Einwohner je km²
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| Postleitzahl: | A-1060
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| Adresse des Bezirksamtes: | Amerlingstraße 11 A-1060 Wien
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| Offizielle Website: | www.wien.gv.at/mariahilf
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| E-Mail-Adresse: | post@b06.magwien.gv.at
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| Politik
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| Bezirksvorsteherin: | Renate Kaufmann (SPÖ)
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| Bezirksvertretung (40 Bezirksräte) | SPÖ 15, Grüne 12, ÖVP 10, FPÖ 3
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Mariahilf ist der 6. Wiener Gemeindebezirk.
Geschichte
Um das Jahr
1000 herum entstanden erste Siedlungen entlang der Römerstraßen.
1428 wurde erstmals der Name
Im Schöff erwähnt. Dieser Name ging verloren, als in einer Kapelle des Friedhofs die Kopie eines
Passauer Sakralgemäldes aufgestellt wurde, die als
Mariahilf bekannt war. Eine intensivere Bautätigkeit setzte dort aber erst nach der
2. Türkenbelagerung 1683 ein. Einen besonderen Aufschwung nahm die Gegend, weil sich hier die Straße nach
Schönbrunn befindet.
Gumpendorf wurde erstmals
1130 genannt und entwickelte sich aus einem
römischen Wachtturm. Es unterstand vielen verschiedenen Grundherren und wurde
1798 an die Gemeinde Wien verkauft.
Magdalenengrund hieß ursprünglich
Im Saugraben an der Wien auf der Gstätten und bestand nur aus Weingärten.
1698 wurden Gründe zur Verbauung freigegeben.
Die
Laimgrube ist wahrscheinlich der älteste Teil Mariahilfs. Sie wurde
1291 erstmals erwähnt, existiert aber schon seit dem 11. Jahrhundert. Sie hat ihren Namen von den Lehmböden, die zur Ziegelgewinnung dienten.
Windmühle entstand auf einem geistlichen Grund, wobei das Kloster von verschieden Orden verwendet wurde.
1529 wurde es während der 1. Türkenbelagerung zerstört. Kaiser
Ferdinand I. übertrug den Grund an
Johann Francolin unter der Bedingung, hier Windmühlen aufzustellen. Er ließ aber nur eine bauen.
Die fünf Vorstädte Gumpendorf, Mariahilf, Windmühle, Magdalenengrund und Laimgrube wurden am 6. März 1850 als 5. Bezirk Mariahilf eingemeindet. Durch die Teilung Wiedens ab 1861 6. Bezirk. 1862 wurden die Teile nördlich der Mariahilfer Straße an den 7. Bezirk Neubau abgetreten.
Geographie
Mariahilf wird im Norden von der
Mariahilfer Straße, im Osten vom
Getreidemarkt, im Süden vom
Wiental, im Westen vom
Gürtel eingegrenzt und befindet sich westlich der
Inneren Stadt.
Politik
Bezirksvorstehung
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| Bezirksvorsteher/innen seit 1945
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| Dr. Leder (unbekannt) | 4/1945
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| Franz Löwner (SPÖ) | 4/1945-1946
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| Karl Bittner (ÖVP) | 1946-1954
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| Rudolf Krammer (ÖVP) | 1954-1969
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| Hubert Feilnreiter (SPÖ) | 1969-1977
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| Werner Jank (SPÖ) | 1977-1978
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| Franz Blauensteiner (ÖVP) | 1978-1984
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| Kurt Pint (ÖVP) | 1984-1997
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| Erich Achleitner (ÖVP) | 1997-2001
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| Renate Kaufmann (SPÖ) | 2001-
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Wappen
Das Bezirkswappen repräsentiert die fünf ehemals selbständigen
Gemeinden, aus denen der Bezirk
1850 gebildet wurde. Der Herzschild steht für den Bezirksteil
Mariahilf und zeigt ein braunes Schiff auf wogendem Meer mit silbernem Segel. Am Heck weht eine Fahne mit dem
Doppeladler. Auf dem Schiff steht Don
Juan de Austria in goldener Rüstung, der seinen Sieg über die
Türken in der
Seeschlacht von Lepanto der Hilfe der
Heiligen
Maria verdanken soll. Der linke, obere Wappenteil repräsentiert den Bezirksteil
Laimgrube. Er zeigt den Heiligen Theobald in brauner Mönchkutte vor einem Altar mit
Kruzifix, rechts steht eine Kirche. Das Wappen geht auf eine Kapelle zurück, die
1621 dem
Heiligen Theobald geweiht wurde. Der rechte, obere Wappenteil steht für den Bezirksteil
Windmühle. Er zeigt ebenfalls den Heiligen Theobald, hier auf silbernem Grund im Bischofsorant. Links von ihm steht ebenfalls eine rot gedeckte Kirche. Der linke, untere Wappenteil symbolisiert den Bezirksteil
Magdalenengrund. Die Namensgeberin des Bezirksteils, die Heilige
Maria Magdalena kniet vor silbernem Hintergrund unter dem Gekreuzigten zu ihrer Linken. Der rechte, untere Wappenteil steht schließlich für den Bezirksteil
Gumpendorf. Er zeigt auf schwarzem Untergrund eine eingebogene, goldene Spitze mit drei Lilien in gelber und schwarzer Farbe. Es ist das Wappen der Familie Muschinger, die im
16. Jahrhundert die Herrschaft in Gumpendorf inne hatte.
Bildung
In Mariahilf befindet sich neben dem Franz Schubert Konservatorium für Musik und darstellende Kunst die Zentralberufsschule für die Zweige
Elektrotechnik,
Informationstechnik,
Metall- und
Glastechnik sowie für
Sanitär-,
Heizungs- und
Klimatechnik sowie das Institut für Höhere Studien.
Wirtschaft
Persönlichkeiten
Sehenswürdigkeiten
Sport und Musik
Weblinks
Siehe auch
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