| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen | Map_at_maria_saal.png | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland (Österreich): | Kärnten | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Klagenfurt-Land (KL) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 34,81 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 505 m ü. NN | ||
| Einwohner: | 3.838 (Vokszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 9063 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 42 23 | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 2 04 18 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindeamt: | Am Platzl 7 9063 Maria Saal | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | www.maria.saal.at |
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Richard Brachmaier (SPÖ) | |||||||||||||
| Gemeinderat (2003) 23 Mitglieder | 10 SPÖ, 7 ÖVP, 6 FPÖ | |||||||||||||||
Durch das Gemeindegebiet fließen Glan und Raba.
Im 1. Jahrhundert n. Chr. wurde durch den römischen Kaiser Claudius die Provinzhauptstadt Virunum am Magdalensberg, im Zollfeld, als Nachfolgesiedlung der um 15 v. Chr. errichteten keltischen Hauptstadt Noreia in der Provinz Noricum angelegt.
Die erste Christianisierung des Gebietes um etwa 300 ging vom Patriarchat Aquileia aus, wobei Virinum Bischofssitz wurde.
Um 590 besetzten und besiedelten Slawen Kärnten sowie Teile der heutigen Bundesländer Steiermark und Salzburg; Virunum wurde 591 letztmals genannt. Die Hauptstadt des ihnen hier begründeten Fürstentums hatte seinen Regierungssitz (Curtis Carantana) in Karnburg am Fuß des Ulrichsbergs; heute ist Karnburg der Gemeinde zugehöriges Dorf, wenige Kilometer westlich der heutigen Ortschaft Maria Saal.
757 schickte Virgil von Salzburg Chorbischof Modestus mit Kleriker nach nach Karantanien So wurde von Maria Saal aus die zweite Christianisierung eingeleitet.
Karnburg war später auch Hauptstadt des Kärntner Herzogtums, Arnulf von Kärnten hatte hier eine Kaiserpfalz. In Karnburg wurden die Herzöge von Kärnten am Fürstenstein eingesetzt, anschließend in der im 8. Jahrhundert erbauten Marienkirche in Maria Saal gesegnet. Im 9. Jahrhundert wurde der Herzogsstuhl errichtet, wo der Herzog den Ständen den Eid leistete, Lehen vergab und Recht sprach.
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Marienkirche zur Festung ausgebaut, um die Bauern bei den Einfällen der Türken in Kärnten zu schützen. Nach einem Brand wurde sie in den Jahren 1670 bis 1674 wieder aufgebaut, und 1687 wurde aus zurückgelassenen Kanonen der Türken eine 6.600 kg schwere Glocke gegossen.
1859 kam Maria Saal an das Bistum Gurk und damit wurde der jeweilige Gurker Bischof zugleich Propst von Maria Saal.
Im Jahr 1930 wurde die Gemeinde zum Markt erhoben.
Zur römisch-katholischen Kirche bekennen sich 83,7 % der Gemeindebevölkerung, zur evangelischen Kirche 4,0 % und zum Islam 1,0 %. Ohne religiöses Bekenntnis sind 9,0 % der Einwohner.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1869 | 2.039 |
| 1880 | 2.002 |
| 1890 | 2.157 |
| 1900 | 2.133 |
| 1910 | 2.283 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1923 | 2.112 |
| 1934 | 2.115 |
| 1939 | 2.149 |
| 1951 | 2.434 |
| 1961 | 2.532 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1971 | 2.839 |
| 1981 | 3.202 |
| 1991 | 3.700 |
| 2001 | 3.838 |
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